Fed-Insider: Walsh macht die Zinsentscheidung im Juli zum Krimi – Sowohl eine Erhöhung als auch das Beibehalten der Zinsen senden ein starkes Signal
Am 29. Juli analysierte „Fed Whisperer“ Nick Timiraos, dass die Markterwartungen hinsichtlich der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve im Juli ungewöhnlich gespalten sind. Aktuell zeigen die Terminmärkte eine Wahrscheinlichkeit von etwa einem Drittel für eine Zinserhöhung im Juli. Die Analyse legt nahe, dass im Falle einer Zinserhöhung diese eher die persönliche geldpolitische Einschätzung des neuen Vorsitzenden Kevin Walsh widerspiegeln würde als zuvor von den Offiziellen ausgesandte Signale. Sollte der Zinssatz unverändert bleiben, werden die Märkte darauf achten, ob es Gegenstimmen für eine Erhöhung gibt, um die Stärke der Falken innerhalb des Ausschusses einzuschätzen; im Falle einer überraschenden Erhöhung könnte dies auf einen erheblichen Kurswechsel der Fed-Politik hindeuten und signalisieren, dass Walsh der Wiederherstellung der Anti-Inflations-Glaubwürdigkeit Priorität einräumt. Die Analyse weist darauf hin, dass ungeachtet des Ergebnisses dieser Sitzung Walshs Äußerungen nach der Sitzung entscheidend für die Ausrichtung der Markterwartungen sein werden und Investoren zudem darauf achten werden, ob auf der September-Sitzung weitere politische Anpassungen erfolgen, was weiterhin von den Inflationsdaten der kommenden Monate abhängen wird.
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