Vitalik: Diamond iO erforscht das „Stealth“-Neue Paradigma und könnte das Privacy Computing auf eine neue Stufe heben
BlockBeats News, 28. Juli – Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat einen neuen Artikel veröffentlicht, in dem er die neuartige kryptografische Verschleierungstechnologie Diamond iO vorstellt. Diese Technologie zielt darauf ab, das Problem der äußerst niedrigen Effizienz herkömmlicher Schemas der Ununterscheidbarkeits-Verwischung zu lösen und ermöglicht es, Programme auszuführen, während die interne Logik und sensible Daten verborgen bleiben. Während traditionelle iO-Technologie starke Datenschutzmerkmale bietet, sind ihre Betriebskosten so hoch, dass sie praktisch kaum einsetzbar ist. Diamond iO hingegen verbessert die Recheneffizienz von „kosmischen Zeitspannen“ auf „planetare Zeitspannen“, indem es eine aggressivere, neuartige kryptografische Annahme nutzt, und nähert sich so der praktischen Anwendung.
Diamond iO basiert auf Technologien wie Attributbasierter Verschlüsselung (ABE) und Vollständig Homomorpher Verschlüsselung (FHE). Durch das Verschlüsseln des Programms können Nutzer das verschlüsselte Programm ausführen und die korrekte Ausgabe erhalten, ohne den internen Code oder verborgene Schlüssel einsehen zu können. Diese Lösung führt einen neuen Mechanismus zur Eingabecodierung und eine bedingte Entschlüsselungsmethode ein, um sowohl die Geheimhaltung der Programmlogik sicherzustellen als auch die Rechenkomplexität zu reduzieren. Zu den wichtigsten Anwendungsfällen zählen der Schutz von Programmen, die private Schlüssel enthalten, die Umsetzung sicherer Software-Lizenzierung, der Aufbau vertrauensloser kryptografischer Dienste sowie die Unterstützung von Blockchain- und KI-Systemen mit verbessertem Datenschutz.
Diamond iO befindet sich jedoch derzeit noch in einem frühen Forschungsstadium. Die Sicherheit beruht auf neuen kryptografischen Annahmen wie All-Product LWE und Evasive LWE, für die weitere Forschungsvalidierung erforderlich ist. Zudem sieht sich die Technologie weiterhin Herausforderungen wie hohen Rechenkosten und Einschränkungen bei der Schaltkreistiefe gegenüber. Forscher sind der Ansicht, dass durch die Optimierung zugrunde liegender Hashfunktionen, die Verbesserung homomorpher Verschlüsselungsschemata und die Senkung von Sicherheitsparameteranforderungen Diamond iO in der Zukunft ein bedeutender Treiber für die Entwicklung praktisch einsetzbarer Programmverschleierungstechnologien werden könnte.
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