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Bank of America: „Die drei härtesten Monate“ für US-Aktien könnten im August beginnen, Chancen für US-Dollar und Gold

Bank of America: „Die drei härtesten Monate“ für US-Aktien könnten im August beginnen, Chancen für US-Dollar und Gold

新浪财经新浪财经2026/07/27 09:48
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Von:新浪财经

  Quelle: Wallstreet Nachrichten

  Ein Bericht der Bank of America weist darauf hin, dass historische Daten zeigen, dass der Zeitraum von August bis Oktober die schwächste Phase für US-Aktien ist, mit einer durchschnittlichen Rendite des S&P 500 Index von nahezu null. Dagegen entwickeln sich defensive Anlagen wie US-Dollar, US-Staatsanleihen und Gold in diesem Zeitraum meist stark, und auch Energieanlagen könnten sich entgegen dem Trend positiv entwickeln. Trotz gestiegener Risiken einer Marktkorrektur zum Sommerende ebnet dies zugleich den Weg für eine starke Rallye, die ab November startet.

  Mit Beginn des August könnte es für Anleger nötig sein, mit einer Hand das Steuer fest zu halten und mit der anderen stets Hedging-Instrumente bereitzuhalten.

  Paul Ciana, technischer Analyst bei BofA Securities, betont im neuesten saisonalen Bericht:

Basierend auf jahrzehntelangen Marktdaten ist die Zeit von August bis Oktober historisch gesehen das schwächste rollierende Drei-Monats-Fenster für den S&P 500 Index. Gleichzeitig schneiden Dollar, Gold und US-Staatsanleihen in diesem Zeitraum meist besser als der Gesamtmarkt ab.
Diese historische Regel bestätigt die defensive Haltung der Bank of America seit Ende Mai.

  Bemerkenswert ist laut Ciana, dass die saisonale Schwäche nicht unbedingt ein langfristiges Bärenzeichen ist. Historisch ebnen Sommerkorrekturen oft den Weg für starke Marktbewegungen danach – zwischen November und Januar steigt der S&P 500 im Durchschnitt um 3,54%.

  Historische Daten zeigen: August bis Oktober ist die schwächste Saison für US-Aktien

  Seit 1928 ist der Zeitraum von August bis Oktober das schlechteste rollierende Drei-Monats-Fenster für den S&P 500 Index. Laut Bericht verzeichnet der Index in diesem Zeitraum nur in 55% der Jahre Gewinne, die durchschnittliche Rendite liegt nahezu bei null (minus 0,02%), und in keinem anderen rollierenden Drei-Monats-Zeitraum gab es einen stärkeren durchschnittlichen Drawdown von 7,35%.

In diesem Zeitfenster steigt der Index nur in 55% der Jahre, die durchschnittliche Rendite beträgt nahezu null (minus 0,02%), und der durchschnittliche Rückgang ist mit 7,35% der tiefste aller Zeiträume.

  Diese historische Regel bildet die saisonale Grundlage der defensiven Strategie der Bank of America. Ciana betont, dass saisonale Faktoren nur eines von vielen Argumenten für Investoren sind, aber die historische Evidenz zeigt, dass eine defensive Allokation vor Beginn der traditionellen starken Marktphase von November bis Januar meist eine vorsichtigere Wahl ist.

  Nicht alle Aktienindizes sind gleichermaßen von saisonalem Druck betroffen. Historische Daten belegen,

dass der Dow Jones Industrial Average im August am widerstandsfähigsten gegen Kursverluste ist, mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 62% und einer durchschnittlichen Steigerung von 0,86%.
Insgesamt schneiden internationale Aktienmärkte im August historisch schwächer ab als der US-Markt.

  Der Dollar könnte seine Stärke fortsetzen, der südafrikanische Rand steht besonders unter Druck

  

Laut Bericht ist der August auch historisch ein günstiges Zeitfenster für den US-Dollar.
Unter den entwickelten Markt-Währungen schneidet der US-Dollar gegenüber Pfund und australischem Dollar besonders gut ab – seit 2000 wertet der Dollar im August zu 65% gegenüber dem Pfund auf und zu 69% gegenüber dem australischen Dollar.

  Im aktuellen zweiten Jahr des US-Präsidentenwahlzyklus zeigt sich dieser saisonale Trend meist noch ausgeprägter. Unter den Schwellenländer-Währungen verzeichnet der südafrikanische Rand die schwächste saisonale Entwicklung: Seit 2000 wertet der US-Dollar im August zu 73% der Zeit gegenüber dem Rand auf, mit einer durchschnittlichen Steigerung von 2,19%. Die Bank of America zählt den USD/ZAR zu den aktuell bevorzugten saisonalen Trades, vor allem in einem Umfeld zunehmender Risikovorsicht.

  Anleiherenditen tendieren nach unten, Gold ist das klarste defensive Asset zum Sommerende

  

Der Bericht zeigt weiter, dass der August historisch günstig für sinkende Renditen bei US-Staatsanleihen ist.
Die Rendite der US-Staatsanleihen mit 30 Jahren Laufzeit tendiert im August meist nach unten, besonders auffällig im zweiten Wahljahr – rund drei Viertel der beobachteten Fälle zeigen ein Absinken der Rendite, durchschnittlich um 18 Basispunkte. Die Abwärtsbewegung ist bei australischen 10-jährigen Staatsanleihen sogar noch stabiler, mit einem Rückgang in 73% der Fälle im August.

  Der Rückgang der Renditen steht meist im Einklang mit einem defensiven Investitionsumfeld und spiegelt die Tendenz wider, dass Anleger in Zeiten zunehmender Unsicherheit auf Staatsanleihen als relativ sichere Investments setzen.

  

Unter den wichtigsten Makro-Anlagen profitiert Gold zum Sommerende besonders stark.
Seit 1992 verzeichnet Gold im Zeitraum von August bis Oktober in 61% der Fälle Kursanstiege, durchschnittlich um 2,52%.

  Der Bericht zeigt, dass Gold historisch dazu tendiert, gleichzeitig mit Schwäche bei Aktien und sinkenden Anleiherenditen stärker zu steigen, wodurch es zu den bevorzugten saisonalen Assets zum Absichern von Aktienvolatilität zählt.

  Energieanlagen könnten eine Ausnahme sein und sich entgegen dem Trend stark entwickeln

  Im insgesamt defensiv geprägten saisonalen Muster ist Energie eine bemerkenswerte Ausnahme. Der Bloomberg Energy Index steigt im August durchschnittlich um 2,42%, und im zweiten Wahljahr ist die Performance noch stärker. Zudem weist der Bericht darauf hin, dass die Ölpreise historisch dazu tendieren, im letzten Drittel des August besonders stark anzuziehen, was für energiebezogene Investments zusätzliche Unterstützung bieten könnte.

Redakteur: Zhu He Nan

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