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Die Bank of Japan wird voraussichtlich in dieser Woche die Zinssätze unverändert lassen und könnte angesichts der steigenden Inflation ein signal für eine restriktivere Geldpolitik senden.

Die Bank of Japan wird voraussichtlich in dieser Woche die Zinssätze unverändert lassen und könnte angesichts der steigenden Inflation ein signal für eine restriktivere Geldpolitik senden.

智通财经智通财经2026/07/27 07:31
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  1. Die Bank of Japan wird voraussichtlich auf der geldpolitischen Sitzung am 30. bis 31. Juli den Leitzins unverändert bei 1% belassen, schafft aber durch eher restriktive Signale Raum für künftige weitere Zinserhöhungen. Gründe wie der aktuelle Krieg im Nahen Osten, die Schwäche des Yen und die starke weltweite Nachfrage nach künstlicher Intelligenz erhöhen derzeit den Inflationsdruck auf die japanische Wirtschaft.
  2. Analysten weisen darauf hin, dass Zentralbankchef Kazuo Ueda mit einer schwierigen Situation konfrontiert ist: Einerseits muss er durch restriktive Signale die Yen-Short-Positionen eindämmen, andererseits darf er die Regierung, die eine weitere Straffung der Geldpolitik kritisch sieht, nicht übermäßig verärgern. Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities erwartet, dass die nächste Zinserhöhung im Dezember kommt. Sollte die Bank jedoch eine stärkere Warnung vor einer übermäßigen Inflation aussprechen oder der Yen weiter schwächeln, könnte die Zinserhöhung auf September oder Oktober vorverlegt werden.
  3. Die aktuelle Sitzung ist der erste öffentliche Auftritt des neuen Prüfungsmitglieds Ayano Sato. Der Markt beobachtet aufmerksam sowohl den Quartalsausblick der Zentralbank als auch die anschließende Pressekonferenz von Ueda, um Hinweise für den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung zu erlangen. Informierte Kreise berichten, dass die Bank möglicherweise die Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2026 nach oben anpasst, während die Inflationsprognose aufgrund von Subventionsmaßnahmen und rückläufigen Ölpreisen leicht nach unten korrigiert werden könnte.
  4. Die Gründe für weitere Zinserhöhungen werden zunehmend stärker. Das Protokoll der Juni-Sitzung zeigt, dass restriktive Mitglieder eine beschleunigte Anhebung fordern. Die Tankan-Umfrage der Bank of Japan belegt, dass die Inflationsprognosen der Unternehmen auf Rekordniveau gestiegen sind. Zudem fiel der Yen gegenüber dem US-Dollar in diesem Monat auf den niedrigsten Stand seit 40 Jahren, was die Importkosten weiter in die Höhe treibt.
  5. Die Regierung unter Sanae Takaichi konzentriert sich jedoch darauf, durch staatliche Ausgaben die Wirtschaft anzukurbeln. Ihr wirtschaftspolitisches Konzept empfiehlt, die Entscheidungen der Zentralbank mit den Maßnahmen der Regierung in Einklang zu bringen, was die Situation verkomplizieren könnte. Analysten gehen davon aus, dass die Verbraucherpreisindikatoren in den kommenden Monaten entscheidend für den Zeitpunkt der Zinserhöhung sein werden. Umfragen prognostizieren, dass die Bank of Japan den Leitzins bis Ende Dezember auf 1,25% anheben und im besten Fall bereits im Oktober handeln könnte.
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