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Der siebentägige Zufluss in Bitcoin-ETF endet! Zinserhöhungssorgen überschatten regulatorische Vorteile, die Erzählung vom „digitalen Gold“ wird erneut vom Markt infrage gestellt.

Der siebentägige Zufluss in Bitcoin-ETF endet! Zinserhöhungssorgen überschatten regulatorische Vorteile, die Erzählung vom „digitalen Gold“ wird erneut vom Markt infrage gestellt.

智通财经智通财经2026/07/27 07:21
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Von:智通财经

Ende letzter Woche kam es bei den in den USA gelisteten Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETF) zu erheblichen Mittelabflüssen, was die Fragilität der jüngsten Erholung des Tokens unterstreicht. Am 23. und 24. Juli betrugen die Bitcoin ETF-Mittelabflüsse über 465 Millionen US-Dollar und beendeten damit sieben aufeinanderfolgende Handelstage mit Zuflüssen. Hauptursache dafür waren die Sorgen am Markt, dass die US-Notenbank die Zinssätze erhöhen könnte, welche die zuletzt durch den „Clarity Act“ ausgelöhte Dynamik überlagerten.

Wie von GermanFinanzNachrichten APP berichtet, verzeichneten in der zweiten Hälfte der vergangenen Woche die in den USA öffentlich gehandelten Bitcoin-ETFs (Bitcoin Exchange Traded Funds) erhebliche Kapitalabflüsse. Dies unterstreicht die extreme Fragilität des jüngsten Preiserholungszyklus dieser Kryptowährung. Der Bitcoin notiert derzeit bei etwa 65.600 US-Dollar, was einem Rückgang von rund 48 % im Vergleich zum Allzeithoch von ca. 126.300 US-Dollar im Oktober 2025 entspricht. Dieser Abwärtstrend könnte der „gefährlichste und tiefste“ in der Handelsgeschichte von Bitcoin sein, wahrscheinlich eine besonders schwer erkennbare und nicht schnell bereinigbare Form des Bärenmarktes. Da kein einzelnes Schwarzes-Schwan-Ereignis diese Schwäche antreibt, gibt es keinen klaren „Punkt, an dem die schlechten Nachrichten ausgestanden sind“. Der Verkaufsdruck entsteht aus ETF-Rücknahmen, realen Zinssätzen, dem Deleveraging von Technologieassets, regulatorischen Verzögerungen sowie den langfristigen Restriktionen der Cashflows von Treasury-Unternehmen wie Strategy.

Aktuelle Marktdaten zeigen, dass am 23. und 24. Juli die Spot-ETFs, die Bitcoin-Assets verfolgen, insgesamt mehr als 465 Millionen US-Dollar an Kapital abflossen und damit den Trend von sieben aufeinanderfolgenden Handelstagen mit Nettozuflüssen beendeten. Die Sorge der Märkte vor einer möglichen Rückkehr der Fed zu Zinserhöhungen verdrängte die jüngst positive Aufwärtsdynamik rund um den „CLARITY-Gesetzentwurf“ (Digital Asset Market Clarity Act). Dieses Gesetz stellt die lang erwartete Strukturreform für den US-Kryptomarkt dar.

In den letzten Tagen nahm die Dynamik im Nahen Osten ständige Veränderungen auf, was auch die Schwankung von Bitcoin verschärfte. Am Montagmorgen im asiatischen Handel stieg diese älteste Kryptowährung erneut über die Marke von 65.000 US-Dollar und erlebte im Einklang mit anderen Risikoassets eine Erholung – zeitweise ein Plus von ca. 2 %. Der breite Anstieg von Bitcoin und anderen Kryptowährungen am Montag war hauptsächlich der Verlängerung des gegenseitigen Moratoriums zwischen den USA und Iran auf Vergeltungsschläge zu verdanken. Dies milderte die Sorgen, dass durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die regionale Energieversorgung stark gestört werden könnte.

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Wie in der obigen Abbildung zu erkennen, hat die Aussetzung der Vergeltungsschläge zwischen den USA und dem Iran Bitcoin einen leichten Kursanstieg beschert.

Ivan Lim, Senior Derivateshändler bei FalconX, meint: „Wir erwarten, dass die makroökonomisch bedingte Unsicherheit in dieser Woche weiterhin anhält, bleiben aber strukturell bullisch für Bitcoin. Der jüngste ETF-Kapitalabfluss und die fragile Marktsentiment sind hauptsächlich negative Reaktionen auf die Wartedauer des Gesetzgebungsverfahrens zum CLARITY-Gesetz und die rapide steigenden Zinsanhebungserwartungen der Fed.“

Die US-Bankenindustrie spricht sich vehement gegen jedwede Maßnahme aus, die Stablecoins verzinsen würde. Die demokratischen Abgeordneten zögern, Gesetze zu verabschieden, die die Nachfrage nach Kryptowährungen stimulieren könnten und eventuell Donald Trump sowie andere Beamten mit hohen Krypto-Beständen profitieren lassen.

Der CLARITY-Gesetzentwurf bleibt insbesondere bei den ethischen Normvorschriften ein zentraler Streitpunkt. Die US-Gesetzgeber versuchen vor der Sommerpause im August genügend demokratische Stimmen zu gewinnen. Die Demokraten verlangen strengere Kontrollvorgaben, um zu verhindern, dass Präsident Donald Trump von der unter seiner Regierung geleiteten Regulierung der Kryptobranche finanziell profitiert. Neue Marktdaten zeigen, dass er im letzten Jahr überraschend 1,4 Milliarden Dollar aus dem Krypto-Geschäft erzielt hat, was die parteipolitischen Spannungen im Kongress weiter verschärft.

Der „Clarity Act“ (CLARITY-Gesetz) sieht vor, je nach Klassifikation eines Tokens als Commodity oder als Wertpapier die formale Regulierung der Kryptoassets an die Commodity Futures Trading Commission oder die Securities and Exchange Commission zu übertragen. Das Gesetz sollte ursprünglich auf dem letztjährigen „GENIUS Act“ aufbauen, der erstmals regulatorische Regeln für Stablecoins – also Kryptowährungen mit stabilem Wert gegenüber Fiatwährungen – eingeführt hatte. Der CLARITY-Gesetzentwurf gilt für andere breit gefasste Kryptowährungen und wird letztlich auch die regulatorische Zuständigkeit für Bitcoin und ähnliche Tokens präzisieren.

Obwohl in den letzten zwei Handelstagen starke Kapitalabflüsse zu beobachten waren, verzeichneten die US-Börsengehandelten Bitcoin-ETFs für die gesamte Woche immer noch einen Zufluss von 33,8 Millionen US-Dollar. Dies ist die dritte Woche in Folge mit Nettozuflüssen; zuvor zogen die Investoren in acht aufeinanderfolgenden Wochen kumuliert 8,3 Milliarden US-Dollar aus diesen Fonds ab.

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Wie in der obigen Grafik zu erkennen ist, nimmt die Vorsicht am Markt zu und die wöchentlichen Nettozuflüsse in US-Bitcoin-ETFs haben sich deutlich verlangsamt.

Die Kapitalabflüsse in der zweiten Wochenhälfte wurden insbesondere vom Bitcoin-ETF der BlackRock Unternehmensgruppe – mit dem Kürzel IBIT – angeführt. Dies zeigt, dass Wall-Street-Investoren nach längeren Kreditrücknahmen bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen nur selektiv zurückkehren, jedoch das allgemeine Bullensentiment schwach bleibt. Aktuelle Daten belegen, dass Investoren bei verschlechterter Marktlage weiterhin rasch Gewinne realisieren oder das Risiko entscheidend reduzieren.

BTC Markets Analystin Rachael Lucas sagt: „Die kommenden Handelstage sind entscheidend. Wenn sich die Kapitalflüsse stabilisieren, ist das nur eine durch geopolitische Ereignisse ausgelöste temporäre Pause; sollten hingegen in der zweiten Woche weiterhin große Abflüsse auftreten, wird die Lage deutlich ernster.“

Steigende Zinserwartungen, ETF-Abflüsse, technologische Aktien-Verluste, Strategy plant Coin-Verkäufe: Bitcoin kehrt von 'digitalem Gold' zum globalen Liquiditätsbarometer zurück

Am 23. und 24. Juli flossen mehr als 465 Millionen US-Dollar aus den US-Spot-Bitcoin-ETFs ab und beendeten damit sieben Tage kontinuierlicher Zuflüsse. Trotz leichter Nettozuflüsse von 33,8 Millionen US-Dollar in der Woche zeigt der zuvor acht Wochen andauernde kumulierte Abfluss von 8,3 Milliarden US-Dollar, dass die Rückkehr institutioneller Gelder nur taktisch und keineswegs stabil strategisch erfolgt. Die Nahost-Konflikte treiben Ölpreise und das Risiko für Inflationsschübe, wodurch die Marktteilnehmer die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen der Fed nach oben anpassen.

Auf Makroebene ist der entscheidende Faktor dieser Anpassung nicht eine Exchange-Insolvenz, sondern die weitere Eingliederung von Bitcoin in traditionelle Asset-Allocation-Strukturen. Die Nahost-Krise erhöht Ölpreise und Inflationsrisiken am Rand, die Märkte bewerten die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen und länger anhaltenden Hochzinsen neu. Als Asset ohne Cashflow und Zins erhöht sich das Opportunitätsrisiko für Bitcoin, wenn die Realrenditen steigen. Ein starker Dollar, steigende Treasury-Renditen und erhöhte Finanzierungskosten schmälern gleichzeitig den Spotwert, die Arbitragemargen und die Leverage-Fähigkeit der Long-Positionen. Die Aussetzung der Vergeltungsschläge zwischen den USA und Iran kann Bitcoin kurzfristig zurück über die 65.000 US-Dollar führen; dies ist jedoch lediglich eine Rückführung des geopolitischen Risikoaufschlags, keine nachhaltige Trendwende institutioneller Kapitalflüsse.

Die Schwäche der Technologiewerte überträgt sich durch Budgetierung, Kollateralbewertung und quantitative Modellfaktoren auf die Kryptomärkte, ohne direkt die Grundstruktur des Bitcoin-Netzwerks zu verändern. Die Rendite von KI-Investitionen wird zunehmend hinterfragt, Momentum-Trader im Halbleitersektor bauen schnell Deleveraging auf; am 24. Juli fiel der Nasdaq um 0,64 %, der Philadelphia Semiconductor Index sogar um 4,5 %.

Da Spot-ETFs Bitcoin tief in traditionelle Brokerage-Konten, Makrofonds und Multi-Asset-Portfolios integriert haben, ähnelt Bitcoin immer stärker einem hochvolatilen Tech-Asset: Senken Institutionen ihre KI-, Halbleiter- und Wachstumsaktienpositionen, reduzieren sie meist synchron auch den Kryptoanteil, lösen ETF-Rücknahmen aus oder schließen ewige Kontrakte. Bemerkenswert ist, dass Bitcoin im Juli zeitweise besser performte als Halbleiteraktien, was zeigt, dass es kein mechanisches Gleichlaufen der Wertentwicklung gibt. Dennoch bleiben die gemeinsamen Treiber Risikobereitschaft und Liquidität und nicht das Comeback der Distanzierung als „sicherer Hafen“.

Der wichtigste Mikro-Effekt aus dem Kryptosektor stammt von Strategy, das vom „permanenten Käufer“ zum potenziellen marginalen Verkäufer wird. Das Unternehmen hat bis 2026 Bitcoin im Wert von ca. 218 Millionen US-Dollar verkauft, darunter ein Verkauf von 3.588 Stück mit einem Erlös von ca. 216 Millionen US-Dollar zur Bedienung von Vorzugsdividenden und zur Aufstockung von Dollarreserven. Zudem besteht die Erlaubnis, künftig bis zu 1,25 Milliarden US-Dollar Bitcoin zu verkaufen. Im Vergleich zu den über 840.000 gehaltenen Bitcoin ist das tatsächliche Verkaufsvolumen nicht ausreichend, um die Marktbilanz allein zu bestimmen, aber der Narrativ-Schock ist größer als der Mengeneffekt: Er bricht den Glauben, dass Strategy nur kauft und nie verkauft, und zeigt die negative Rückkopplung im digitalen Asset-Treasury-Model: Sinkende Bitcoinpreise schmälern die Net Asset Value-Prämie und die Eigenkapitalfinanzierung, was Unternehmen zwingt, Bitcoin für Dividenden und Schulden zu verwenden, so dass das ursprüngliche strukturelle Kaufordersystem unter Druck zu potenzieller Angebotsquelle wird.

Ist dieser Bitcoin-Crash gefährlicher als der „Winter 2022“?

Die aktuelle Bitcoin-Schwäche resultiert nicht aus einer grundsätzlichen Beschädigung der Blockchain-Sicherheit, Rechenleistung oder Protokollwerten, sondern aus dem Zusammenwirken von makroökonomischer Straffung, Deleveraging in Technologie-Assets, mangelndem ETF-Kapitalvertrauen und Druck auf die Finanzierungsmethoden von Treasury-Unternehmen. Dies bedeutet, dass diese Abwärtsphase eine der „gefährlichsten und tiefsten“ der Bitcoin-Handelshistorie sein könnte – höchstwahrscheinlich die am schwierigsten zu erkennende und zu bereinigende Form des Bärenmarktes.

Fortschritte beim „CLARITY-Gesetzentwurf“ können das institutionelle Premium auf lange Sicht verbessern, aber kurzfristig den Druck durch Ölpreise, Zinssätze und Kapitalströme kaum kompensieren. Ein wirklich nachhaltiger Wendepunkt wären mehrere Wochen mit ETF-Nettozuflüssen, ein Gipfel bei Zinsanhebungs- und Realzins-Erwartungen, eine Stabilisierung des Risikobudgets bei Technologiewerten sowie die Rückkehr von Strategy und anderen Treasury-Unternehmen als Netto-Käufer. Bis diese Bedingungen erfüllt sind, bleibt ein geopolitisch getriebener Bitcoin-Anstieg eher eine volatile Liquiditätswiederherstellung als eine neue einseitige Hausse.

Nach Rückgang und systemischer Schockintensität ist diese Abwärtsbewegung noch nicht die gefährlichste der Geschichte: Seit 2014 hat Bitcoin bereits vier Rücksetzer von mehr als 50 % erlebt, die maximalen drei Volumina betrugen im Durchschnitt fast 80 %, und 2022 kam es zu den Konkursen von Terra, ThreeArrowsCapital, FTX und einem anschließenden Liquiditätscrash. Bisher gibt es keinen Zusammenbruch der Kreditketten vergleichbaren Ausmaßes, und keine Hinweise auf eine Beschädigung des Bitcoin-Protokolls selbst. Doch hinsichtlich Dauer, Erzählungsschaden und der Struktur der Nachfrage könnte diese Baisse hartnäckiger sein.

Insgesamt bedeutet die aktuelle Schwächekurve von Bitcoin, dass kein einzelnes Schwarzes-Schwan-Ereignis einen klaren „Punkt der ausgestandenen schlechten Nachrichten“ markiert. Der Verkaufsdruck entsteht aus ETF-Rücknahmen, realen Zinssätzen, Deleveraging von Technologieassets, regulatorischer Verzögerung und Cashflow-Restriktionen der Treasury-Unternehmen – eine langfristige Kombination. Das eigentliche Umkehrsignal ist nicht ein einmaliger Sprung auf 65.000 oder 70.000 US-Dollar, sondern mehrere Wochen mit deutlichen ETF-Zuflüssen, ein Gipfel bei Realzins, Strategy als erneuter Netto-Käufer, eine Stabilisierung des Risikobudgets bei Technologiewerten und die Umwandlung von Regulierungserwartungen in ausführbare Regeln. Bis dahin ist dies eher eine langsame Nachfragerückgang-Baisse, deren Gefahr weniger im Tageseinbruch als in kontinuierlicher Abschwächung der Erholung und schwindendem Glauben der Holder liegt.

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