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Bitunix-Analyst: Super-Zentralbank-Woche und KI-Geschäftsberichte stellen eine doppelte Herausforderung dar – der Markt handelt tatsächlich das Risiko, ob die Inflation institutionalisiert wird.

Bitunix-Analyst: Super-Zentralbank-Woche und KI-Geschäftsberichte stellen eine doppelte Herausforderung dar – der Markt handelt tatsächlich das Risiko, ob die Inflation institutionalisiert wird.

BlockBeatsBlockBeats2026/07/27 06:59
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BlockBeats berichtet, dass in dieser Woche die Federal Reserve, die Bank of Japan und die Bank of England nacheinander ihre Zinsentscheidungen bekannt geben werden. Gleichzeitig werden das BIP der USA für das zweite Quartal, der Kern-PCE sowie die Quartalszahlen mehrerer großer Technologiekonzerne veröffentlicht, sodass Geldpolitik, Wirtschaftswachstum und Unternehmensgewinne auf einmal vom Markt geprüft werden. Unter dem Einfluss von Energiepreisen, Zollpolitik und KI-Investitionen bewertet der Markt die künftigen globalen Kapitalkosten neu, anstatt einfach nur auf Zinssenkungen oder Zinserhöhungen zu setzen.


Obwohl sich die Lage im Nahen Osten zuletzt kurzfristig etwas entspannt hat, die USA und Iran über Oman weiter über Fragen der Straße von Hormuz verhandeln und der Iran seine Bereitschaft zu Waffenstillstand und Verhandlungen signalisiert, bestehen die Risiken für die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz und das Rote Meer weiterhin. Hinzu kommt, dass die Huthi-Milizen weiterhin den Energietransport bedrohen, wodurch die Unsicherheiten bei der Rohölversorgung bestehen bleiben. Gleichzeitig hat das US-Energieministerium aufgrund großer Hitze den Notstand für die Stromnetze in 17 Bundesstaaten ausgerufen, was erneut den weiterhin hohen Energiebedarf unterstreicht. Die Energiepreise könnten auch künftig ein wichtiger Faktor für die Inflation bleiben.


Auf der anderen Seite hat Trump den Druck durch Zölle erneut ausgeweitet, indem er der EU mit einer 301-Untersuchung droht, während er weiterhin mit juristischen Herausforderungen konfrontiert ist. Das zeigt, dass die Unsicherheiten hinsichtlich der Kosten globaler Lieferketten weiter zunehmen. In der Technologiebranche zeigt sich hingegen eine andere Art von Inflationsdruck: Qualcomm erhöht die Chippreise, der Wettbewerb im Bereich KI-Modelle verschärft sich, Samsung, SK Hynix und Nvidia weiten ihre Investitionen aus – dies deutet darauf hin, dass das globale Wettrüsten bei der KI-Infrastruktur noch nicht vorbei ist. Doch der Marktfokus verschiebt sich allmählich von der Frage „Wieviel wird investiert?“ hin zu „Wann werden ausreichende Erträge erzielt?“ Die Quartalszahlen von Microsoft, Meta, Apple, Amazon, Qualcomm und anderen großen Unternehmen in dieser Woche werden direkt darüber entscheiden, ob die KI-Investitionen weiterhin die aktuell hohen Bewertungen von Technologiewerten stützen.


Deshalb muss der Markt diese Woche nicht nur überprüfen, ob die Federal Reserve den Zinssatz unverändert lässt, sondern auch, ob Waller das Risiko hoher Inflation weiter betont und ob die Unternehmensbilanzen belegen, dass KI-Investitionen tatsächlich in Profitabilität umgewandelt werden. Bleiben Kern-PCE und BIP weiterhin robust, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die hohen Zinsen länger beibehält oder sogar eine weitere Zinserhöhung in Erwägung zieht. Umgekehrt, sollte sich die Konjunktur abschwächen, während die Unternehmen weiterhin ihre Investitionen ausweiten, rücken Unternehmens-Cashflows und Bewertungsdruck erneut in den Mittelpunkt des Marktgeschehens.


Diese Woche wird zu einem wichtigen Wendepunkt für die globale Vermögensbewertung in der zweiten Jahreshälfte und entscheidet, ob Kapital weiterhin auf das Narrativ des schnellen Wachstums setzt oder wieder den Wert von Cashflow und Fundamentaldaten bewertet.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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