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Bericht: United Airlines (UAL.US) führte letztes Jahr geheime Gespräche mit Delta Air Lines (DAL.US) über die Schaffung einer „Super-Airline“ – Jahrhundertfusion scheiterte letztlich an kartellrechtlichen Bedenken

Bericht: United Airlines (UAL.US) führte letztes Jahr geheime Gespräche mit Delta Air Lines (DAL.US) über die Schaffung einer „Super-Airline“ – Jahrhundertfusion scheiterte letztlich an kartellrechtlichen Bedenken

智通财经智通财经2026/07/27 03:41
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Von:智通财经

Berichten zufolge hatte United Airlines die Möglichkeit einer Fusion mit Delta Air Lines untersucht, aber die Verhandlungen scheiterten schließlich.

Nach Informationen von Smart Finance APP wurde am 26. Juli von Medien unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, dass Scott Kirby, CEO von United Airlines (UAL.US), im Jahr 2025 persönlich den CEO von Delta Air Lines (DAL.US), Ed Bastian, kontaktierte, um die Möglichkeit einer Fusion der beiden Unternehmen auszuloten. Sollte diese Idee Wirklichkeit werden, gäbe es die weltweit größte Fluggesellschaft mit einem Marktwert von fast 100 Milliarden US-Dollar und etwa 50 % Anteil am US-Flugreisemarkt. Allerdings entschied das Management von Delta nach einer ersten Due-Diligence-Prüfung, die Verhandlungen nicht weiterzuführen, sodass es nicht zu offiziellen Gesprächen kam.

Zehnmilliarden-Dollar-Fusionsgedanken: Starke Allianz der „Dualen Oligopolisten“

United Airlines und Delta Air Lines sind die zweit- und drittgrößten Fluggesellschaften der USA und trugen im Jahr 2025 gemeinsam über 90 % des Profits der US-Luftfahrtindustrie bei. Nach damaliger Bewertung belief sich der Marktwert von Delta auf etwa 56 Milliarden USD und von United Airlines auf etwa 38 Milliarden USD, womit die fusionierte Einheit fast 100 Milliarden USD erreicht hätte. Die beiden Unternehmen erzielten zusammen im Jahr 2024 einen Umsatz von etwa 120 Milliarden USD.

Für United Airlines liegt die Attraktivität von Delta nicht nur in der Größe – Delta gilt seit langem als Maßstab für Profitabilität, Premium-Kundenerlebnis und Betriebssicherheit. Kirby lobte die Strategie von Delta mehrfach öffentlich, nämlich auf die Gewinnung von ertragreichen Kunden statt auf Preiskampf zu setzen, was auch Uniteds Transformation in den letzten Jahren stark beeinflusste. Eine Fusion würde United Zugang zu Deltas profitablen Märkten in New York und Boston sowie zu den Ressourcen Deltas transatlantischer Joint-Venture-Partner (einschließlich Air France-KLM und Virgin Atlantic) verschaffen.

Antitrust-Eiswand: Warum die Transaktion unweigerlich scheitert

Doch jeder, der mit der Regulierungslandschaft der US-Luftfahrtbranche vertraut ist, kann das Ende dieser Transaktion voraussehen. In den letzten zwanzig Jahren hat sich die US-Flugbranche von zehn bedeutenden Fluggesellschaften auf vier konsolidiert – United Airlines, Delta Air Lines, American Airlines und Southwest Airlines – die zusammen etwa 80 % des heimischen Marktes kontrollieren. Das Justizministerium steht weiteren Zusammenschlüssen der Haupt-Airlines zunehmend skeptisch gegenüber.

Insider betonen, dass eine Fusion von United und Delta das härteste Antitrust-Prüfungsverfahren seit der erfolgreichen Blockade der JetBlue-Übernahme von Spirit Airlines durch das Justizministerium auslösen würde. Zu den regulatorischen Hindernissen zählen auch Zwänge, an stark ausgelasteten Flughäfen wie Newark Liberty und LaGuardia Startzeiten verkaufen zu müssen. Jeder formale Fusionsantrag müsste von der Antitrust-Abteilung des Justizministeriums und dem Verkehrsministerium genehmigt werden, ein Prozess, der 12 bis 18 Monate dauern kann.

Gerade diese nahezu unüberwindbaren regulatorischen Hindernisse veranlassten beide Parteien zur Einschätzung, die Transaktion sei „unrealistisch“; die Diskussionen gingen nie über vorläufige Gespräche hinaus und erreichten nie das Stadium formeller Verhandlungen über Preis oder Struktur.

Übernahmeambitionen bleiben: „Zweifacher Vorstoß“ von Delta zu American

Die nun öffentlich gewordene Kontaktaufnahme mit Delta Air Lines zeigt Kirbys noch ambitioniertere Branchensynchronisationsziele. Medien berichten, dass Kirby nach dem Delta-Versuch auch dem damaligen US-Präsidenten Trump eine Fusion von United Airlines mit American Airlines (AAL.US) vorschlug. Jedoch lehnte American-Airlines-CEO Robert Isom den Vorschlag kategorisch ab und nannte ihn „wettbewerbswidrig“.

Dieser „zweifache Vorstoß“ verdeutlicht, dass das United-Management trotz erheblicher regulatorischer Widerstände weiterhin aktiv die Möglichkeit großer Übernahmen zur Neugestaltung der Wettbewerbslandschaft prüft. US-Verkehrsminister Sean Duffy erklärte im April dieses Jahres, der US-Luftfahrtsektor habe noch „Fusionsspielraum“ – was auf ein womöglich weniger striktes regulatorisches Umfeld als bei der vorherigen Regierung hindeutet. Doch Antitrust-Experten weisen darauf hin, dass selbst bei einem moderateren regulatorischen Kurs die Fusion der beiden größten US-Airlines kaum genehmigt würde.

Branchen-Lehre: Integrationswille bleibt, regulatorische Grenze ist klar

Nachdem Kirby sowohl von Delta Air Lines als auch von American Airlines abgewiesen wurde, kündigte er im Juni öffentlich an, dass United Airlines auf absehbare Zeit keine Branchensynchronisation verfolgen werde. Beim Jahrestreffen der International Air Transport Association sagte er gegenüber Medien: „Ich halte eine Integration für United für wenig wahrscheinlich. Das heißt aber nicht, dass wir nicht weiterhin Vermögenswerte am Markt kaufen werden, aber die Wahrscheinlichkeit einer Integration ist sehr gering.“

Die jüngsten Enthüllungen über Deltas Kontakt zeigen jedoch, dass in der US-Luftfahrtbranche nach wie vor Wunsch nach Konsolidierung besteht. Das von vier großen Airlines dominierte Marktbild – rund 80 % Marktanteil im Inland – begrenzt das Wachstumspotenzial wichtiger Hubs durch organische Expansion stark. Kleinere Anbieter wie JetBlue oder Alaska Airlines versuchen durch Übernahmen und Partnerschaften zu wachsen.

Für Investoren zeigt der Bericht das anhaltende Interesse der US-Airline-Giganten an weiterer Konsolidierung, obwohl regulatorische Hürden große Fusionen zunehmend schwer machen. Jede Form einer Fusion zwischen United und Delta würde einer rigorosen Antitrust-Prüfung unterliegen, wobei die fundamentalen Treiber der Branchenintegration – Skaleneffekte, Hub-Kontrolle und Kosten-Synergien – fortbestehen. Sollte sich das regulatorische Umfeld marginal ändern, könnten solch kühne Überlegungen durchaus wieder aufkommen.

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