Analyse: Nicht alle Bitcoin-Mining-Unternehmen können sich auf AI umstellen, Stromressourcen werden zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil
Odaily berichtete, dass auf dem ersten Energy Investment Forum (EIF) in Dallas, USA, die Teilnehmer erklärten, dass die KI-Welle im Wesentlichen einen groß angelegten Ausbau der Energieinfrastruktur antreibt und kein reiner Wettbewerb im Softwarebereich ist. Bitcoin-Mining-Unternehmen verfügen aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung bei der Suche nach kostengünstigem Strom, dem Bau modularer Compute-Einrichtungen sowie der Mitwirkung bei der Netzstabilisierung über gewisse Vorteile beim Ausbau von KI-Rechenzentren. Allerdings bedeutet ein Zugang zu Energiequellen nicht automatisch, dass die Voraussetzungen für den Bau von KI-Rechenzentren erfüllt sind.
Alexander Neumüller, Forscher am Cambridge Centre for Alternative Finance, erklärte, vorläufige Daten zeigten, dass der jährliche weltweite Stromverbrauch für Bitcoin-Mining im Zeitraum von Juni 2024 bis Dezember 2025 von 138 Terawattstunden (TWh) auf rund 190 Terawattstunden ansteigen werde. Rund 10 % der Mining-Unternehmen hätten bereits begonnen, einen Teil ihrer Energieressourcen für KI oder High Performance Computing (HPC) zu nutzen, während mehr als 40 % eine entsprechende Umstrukturierung prüften. Künftig könnte die Kooperation zwischen Mining-Unternehmen und KI-Infrastruktur unterschiedliche Formen annehmen, darunter der Bau großer KI-Rechenzentren, das Angebot verteilter Rechenleistung, die Fortführung des Bitcoin-Minings oder eine Neuausrichtung als Anbieter von Stromnetzdienstleistungen. (News.bitcoin)
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