Nach dem Ausstieg von Bain Capital könnte SK Hynix zum zweitgrößten Anteilseigner von Kioxia werden, während Toshiba die Position als Hauptaktionär zurückerlangt.
BlockBeats News, 26. Juli. Laut der koreanischen Medien Daum wird erwartet, dass der US-Investmentfonds Bain Capital durch den Verkauf des Großteils seiner Beteiligung an dem japanischen Speicherchipunternehmen Kioxia etwa ¥2,5 Billionen an Renditen erzielt und damit einen der höchsten Renditerekorde in japanischen Private-Equity-(PE)-Fällen aufstellt.
Mit dem Ausstieg von Bain Capital ist Toshiba erneut zum größten Anteilseigner von Kioxia geworden und hält etwa 15% der Aktien. SK Hynix ist durch von einer Zweckgesellschaft (SPC) gehaltene Wandelanleihen de facto zum zweitgrößten Anteilseigner geworden, mit einem Anteil von etwa 14%. Da SK Hynix die Anleihen bisher noch nicht in Aktien umgewandelt hat, besitzt das Unternehmen derzeit keine formellen Stimmrechte als Anteilseigner und muss die Umwandlung nach erfolgreicher Durchführung von Kartellprüfungen in verschiedenen Ländern abschließen. SK Hynix hatte zuvor rund ¥395 Milliarden in die betreffende SPC mittels Wandelanleihen investiert und sich verpflichtet, bis 2028 nicht mehr als 15% der Stimmrechte an Kioxia zu halten. Der Markt beobachtet aufmerksam, da der zunehmende globale Wettbewerb in der Speicherchipindustrie, die komplexe Eigentümerstruktur von Kioxia und mögliche Eigentumsänderungen durch SK Hynix wichtige Variablen für die strategische Ausrichtung der japanischen Halbleiterindustrie darstellen werden.
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