BlackRock und eine Börse gründen einen 15 Millionen US-Dollar Quantum-Defense-Fonds für Bitcoin
BlockBeats berichtet, dass am 24. Juli BlackRock, eine Börse, Strategy, Anchorage Digital, ARK Invest, Block, Blockstream, Fidelity Digital Assets und Galaxy das Bitcoin Security Consortium gegründet haben. Sie verpflichten sich, innerhalb von drei Jahren insgesamt 15 Millionen US-Dollar bereitzustellen, um Bitcoin-Sicherheitsforschung und Open-Source-Entwicklung mit Fokus auf Abwehr von Quantencomputern zu finanzieren.
Das Konsortium hält oder verwaltet keine Gelder; die einzelnen Mitglieder wählen direkt die Entwickler und Forscher aus, die sie unterstützen möchten. Das Konsortium betont, dass es keine Leitlinien für Bitcoin-Entwicklung vorgibt oder sich zu Protokolländerungen äußert. Mike Schmidt von der gemeinnützigen Organisation Brink, der von Entwicklern unterstützt wird, wird die entsprechenden Aufgaben ehrenamtlich koordinieren.
Derzeit existieren keine Quantencomputer, die die Kryptografie von Bitcoin knacken könnten. Rund 6,9 Millionen BTC im Wert von 450 Milliarden US-Dollar befinden sich auf Adressen, die bei Auftauchen solcher Quantencomputer potenziell gefährdet wären; Reparaturmaßnahmen würden die Koordination mehrerer Parteien wie Wallets, Börsen, Miner und Nutzer erfordern.
Zu den relevanten Arbeiten gehört unter anderem der Vorschlag BIP 360, welcher einen neuen Ausgabetyp entwirft, um die Öffentlichmachung von Public Keys einzuschränken und mit postquanten Signatursystemen zusammenzuarbeiten. Robert Mitchnick, Leiter für digitale Vermögenswerte bei BlackRock, erklärte, dass Core-Entwickler wichtige Arbeit leisten und diese Organisation zusätzliche Mittel für die langfristige Sicherheit von Bitcoin zur Verfügung stellen wird.
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