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Die Renditen europäischer Staatsanleihen gehen von mehrjährigen Höchstständen leicht zurück, die Ölpreise sinken vorübergehend unter die 100-Dollar-Marke und sorgen für Erleichterung, doch neue Zollbestimmungen und Inflationsrisiken begrenzen das Zeitfenster für eine Verschnaufpause.

Die Renditen europäischer Staatsanleihen gehen von mehrjährigen Höchstständen leicht zurück, die Ölpreise sinken vorübergehend unter die 100-Dollar-Marke und sorgen für Erleichterung, doch neue Zollbestimmungen und Inflationsrisiken begrenzen das Zeitfenster für eine Verschnaufpause.

智通财经智通财经2026/07/24 08:51
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⑴ Am Freitag sanken die Renditen von Staatsanleihen im Euro-Raum leicht. Die Rendite der deutschen 10-jährigen Staatsanleihen liegt aktuell bei 3,1965 %, was einem Rückgang um 1,5 Basispunkte entspricht. Am vorherigen Handelstag wurde zwischenzeitlich ein 15-Jahres-Hoch von 3,2118 % erreicht. Nach starkem Verkaufsdruck gönnt sich der Markt eine kurze Verschnaufpause.⑵ Brent-Rohöl fiel auf 98,59 US-Dollar pro Barrel und verzeichnete einen Tagesverlust von etwa 2,1 %. Dennoch dürfte der Wochenanstieg insgesamt rund 12 % betragen. Der kurzfristige Rückzug der Energiepreise von der 100-Dollar-Marke bietet dem Anleihenmarkt eine vorübergehende Erholung.⑶ Die Europäische Zentralbank beließ am Donnerstag den Leitzins unverändert, behielt jedoch die Option einer Zinserhöhung im September bei. Am Freitag äußerten sich mehrere Entscheidungsträger vermehrt und wiesen auf ein erhöhtes Inflationsrisiko hin, was auf mögliche weitere Zinsanhebungen hindeutet. Sie forderten jedoch nicht ausdrücklich eine Maßnahme im September. Die Rendite der deutschen 2-jährigen Staatsanleihen fiel nach dem Erreichen des höchsten Stands seit Juli 2024 um etwa 3 Basispunkte auf 2,8593 %.⑷ Die USA verhängten ab Freitag neue Zolltarife von 10 % und 12,5 % auf Waren von 60 Handelspartnern, darunter die Europäische Union, was die weltweiten Inflationssorgen weiter verschärft. Zusammen mit den Unsicherheiten im Nahen Osten und den Energiepreisen bleibt der makroökonomische Druck auf den Anleihenmarkt weiterhin bestehen. Der Spielraum für sinkende Renditen dürfte dadurch begrenzt sein.
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