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Trump Media plant einen schnellen kostenpflichtigen Dienst für Präsidentenbeiträge, Wall Street äußert Bedenken wegen rechtlicher Risiken

Trump Media plant einen schnellen kostenpflichtigen Dienst für Präsidentenbeiträge, Wall Street äußert Bedenken wegen rechtlicher Risiken

金融界金融界2026/07/23 07:09
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Von:金融界

Quelle: Globaler Marktbericht

Trump Media & Technology Group hat kürzlich einen neuen Datendienst vorgestellt, der Nutzern einen hochschnellen Zugriff im Millisekundenbereich auf Beiträge von „Top-Accounts“ auf der Truth Social-Plattform bietet. Laut informierten Quellen beträgt die Abonnementgebühr für diesen Dienst 100.000 US-Dollar pro Monat. Dieses Geschäftsmodell hat sofort breite Gegenreaktionen an der Wall Street ausgelöst; mehrere Finanzinstitute und Rechtsexperten äußerten Bedenken hinsichtlich potenzieller rechtlicher Risiken.

Trumps Beiträge auf Truth Social werden seit Langem als Schlüsselfaktor für die Entwicklung von Aktien-, Wechselkurs-, Rohstoff- und Anleihenmärkten angesehen. Angesichts der derzeit hohen Unsicherheit in der Regierungspolitik verursachen seine Aussagen regelmäßig heftige Marktschwankungen. Trump Media listet in den Materialien für potenzielle Kunden zehn präsidentielle Beiträge auf, die in der Vergangenheit die Märkte beeinflusst haben, darunter die Erklärung zum „Befreiungstag“ aus dem letzten Jahr, die einen Kurssturz um 12 % verursachte, sowie die Äußerung im Juni zur „harten Maßnahme gegen Iran“, die einen Ölpreisanstieg auslöste. Die Unterlagen zeigen auch, dass Investoren bereits vor Trumps Ankündigung vom 23. März, produktive Gespräche mit Iran zu führen und dem darauf folgenden Ölpreissturz, große Wetten platziert hatten.

Rechtsexperten weisen darauf hin, dass dieser Dienst mit zahlreichen rechtlichen Risiken behaftet sein könnte. Richard Painter, Professor für Unternehmensrecht an der University of Minnesota und ehemaliger ethischer Berater des Weißen Hauses, betonte, dass Trump etwa 1,1 Milliarden US-Dollar an Anteilen an dem Unternehmen hält und die kommerzielle Nutzung von Informationen, die im öffentlichen Amt erzeugt wurden, riskant sei. James Cox, Experte für Unternehmensrecht an der Duke University, äußerte ebenfalls, dass Trump und seine Kollegen im Weißen Haus „kein Recht haben, die im Amt generierten Informationen kommerziell zu nutzen“. Einige Juristen meinen jedoch, dass Finanzinstitute, die diesen Dienst abonnieren, damit vermutlich keine bundesrechtlichen Vorschriften verletzen würden, aber die Generalstaatsanwälte einzelner Staaten könnten eigenständige Ermittlungen einleiten.

Diese schnelle Informationsquelle ist für High Frequency Trading-Unternehmen höchst wertvoll, denn ein Vorsprung von wenigen Millisekunden kann beträchtliche Gewinne bringen. Einige Führungskräfte von Makro-Hedgefonds gaben an, dass Trumps Beiträge die Märkte beeinflussen und sie aus Treuhandverantwortung gegenüber ihren Kunden den Dienst abonnieren müssen, um der Konkurrenz nicht hinterherzuhinken. Andere Brancheninsider sind der Meinung, dass der Dienst nur einen Vorteil im Millisekundenbereich bietet und für nicht blitzschnelle Handelsstrategien das Wettbewerbspotenzial begrenzt ist; zudem äußerten einige Krypto-Trader offen, dies sei eine „schwere Machtmissbrauch“.

Ein Sprecher der Trump Media Group antwortete, der Dienst biete „die schnellste Methode, öffentlich verfügbare Truth Social-Daten zu beziehen“, und Kritiker „erfinden aus öffentlich verfügbaren Informationen eine neue ‚Insiderhandel‘-Theorie“. Das Weiße Haus lehnt es ab, hierzu Stellung zu beziehen. Seit der Ankündigung dieses Dienstes hat Trump noch keinen Beitrag auf seinem Truth Social-Account veröffentlicht, der eine offensichtlich marktrelevante Wirkung zeigt.

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