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Die Bank von Japan beobachtet aufmerksam das Risiko einer übermäßigen Inflation und sendet interne Signale für eine schnellere Zinserhöhung.

Die Bank von Japan beobachtet aufmerksam das Risiko einer übermäßigen Inflation und sendet interne Signale für eine schnellere Zinserhöhung.

智通财经智通财经2026/07/22 10:06
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⑴ Drei mit der Denkweise der japanischen Zentralbank vertraute Quellen haben berichtet, dass die Bank of Japan äußerst wachsam gegenüber Inflationsrisiken ist, die einen rascheren Zinserhöhungspfad als vom Markt erwartet auslösen könnten, und intern bereits entsprechende Szenarien diskutiert werden. ⑵ Die Mehrheit der Ausschussmitglieder ist der Meinung, dass das Tempo und der Zeitpunkt von Zinserhöhungen im Voraus nicht festgelegt werden können und vollständig von der Entwicklung von Wirtschaft und Preisen zu diesem Zeitpunkt abhängen. Einige Mitglieder sehen jedoch die Möglichkeit, den üblichen Rhythmus von zweimal jährlich durch eine schnellere Vorgehensweise zu ersetzen, sofern der schwache Yen und anhaltend über den Erwartungen liegende Kraftstoffkosten die Preise weiter steigen lassen. ⑶ Unternehmen geben die steigenden Kosten in einem recht stabilen Tempo weiter, und die Inflationserwartungen nehmen entsprechend zu. Dies ist zu einem wichtigen Faktor in der Politikgestaltung geworden. Informanten erklärten, dass das Ausmaß und die Breite der Preisänderungen der Unternehmen im Sommer entscheidend dafür sein werden, ob die Sitzungen im September und Oktober Handlungsbedarf bieten. ⑷ Obwohl die im April-Bericht angedeuteten Risiken einer Abschwächung des Wachstums und einer deutlichen Überschätzung der Inflation inzwischen leicht nachgelassen haben, bleibt die Möglichkeit einer Inflationsüberschätzung bestehen. Hauptursache ist der schwache Yen, der die Importkosten schneller steigen lässt, sowie die anhaltend starke globale Nachfrage nach KI, die die Preise für Metalle und Halbleiterchips weiter erhöht und so möglicherweise auch die Preise für viele Konsumgüter nach oben treibt. ⑸ Auf der Sitzung in der nächsten Woche, bei der der Zinssatz voraussichtlich unverändert bei 1% verbleibt, wird die Zentralbank eine neue Quartalsprognose veröffentlichen. Angesichts der Grundinflation, die sich der 2%-Marke nähert, könnten schon moderate Inflationsrisiken bei der Entscheidung über den Zeitpunkt einer Zinserhöhung stärker ins Gewicht fallen. Darüber hinaus könnte der auf einem Vierzigjahrestief verharrende Yen als externer Druck die Zentralbank zu einer noch restriktiveren politischen Kommunikation bewegen.
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