Die SEC verklagt einen Krypto-Mining-Betrug in Höhe von 22 Millionen Dollar, an dem mehr als 380 Investoren beteiligt sind.
BlockBeats News, 21. Juli: Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) gab bekannt, dass sie eine Klage gegen den in Florida ansässigen Zan Shaikh und dessen Unternehmen Mining Automatic eingereicht hat. Ihnen wird vorgeworfen, etwa 22 Millionen US-Dollar von über 380 Investoren durch ein betrügerisches Investmentprogramm im Bereich Kryptowährungs-Mining eingesammelt und angeblich Investorengelder veruntreut zu haben.
Die SEC erklärte, dass die Angeklagten zwischen Juni 2023 und Mai 2025 den Investoren garantierte monatliche Renditen durch Kryptowährungs-Mining versprachen, aber tatsächlich nur etwa 13 % der eingesammelten Mittel für den sogenannten Mining-Betrieb verwendeten. Die übrigen Gelder wurden hauptsächlich für Marketingmaßnahmen, zur Gewinnung neuer Investoren sowie zur Begleichung persönlicher und anderer geschäftsfremder Ausgaben verwendet. Die SEC behauptet, dass die Angeklagten über 20 Millionen US-Dollar mehr eingesammelt haben, als bisher an Investoren zurückgezahlt wurde.
Die SEC wirft ihnen Verstöße gegen die Anti-Betrugs- und Emissionsbestimmungen des Securities Act von 1933 sowie des Securities Exchange Act von 1934 vor. Die Parteien haben einer permanenten Unterlassungsverfügung unter Vorbehalt der gerichtlichen Zustimmung zugestimmt. Die Höhe der Rückgabe unrechtmäßig erzielter Gewinne, Zinsen und zivilrechtlicher Strafen wird vom Gericht festgelegt.
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