Strategy-Gründer Michael Saylor äußert sich gegen BIP 110
Laut Jinse Finance veröffentlichte am 19. Juli der Strategy-Gründer Michael Saylor einen ausführlichen Artikel mit dem Titel „110 Reasons BIP 110 Is a Bad Idea“, in dem er öffentlich den BIP 110-Vorschlag ablehnt, der die Speicherung von Inschriften und ähnlichen Daten einschränken soll. Saylor erklärte, dass einige Inschriften, Token oder Dateien zwar wertlos oder sogar betrügerisch sein könnten, ob deren Existenz aber durch Änderungen an den Konsensregeln eingeschränkt werden sollte, sei eine andere Frage. Saylor ist der Ansicht, dass Bitcoin den Zweck von Daten nicht beurteilen kann, das Protokoll neutral bleiben sollte und umstrittene Transaktionen durch den Gebührenmarkt, Knoten und Mining-Strategien entschieden werden sollten – nicht durch ein Verbot auf Konsens-Ebene. Er betonte: Bitcoin braucht keine Hüter der Reinheit, sondern Hüter der Neutralität.
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