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Bericht: Apple führt frühe Vergleichsverhandlungen mit dem US-Justizministerium im Kartellverfahren

Bericht: Apple führt frühe Vergleichsverhandlungen mit dem US-Justizministerium im Kartellverfahren

华尔街见闻华尔街见闻2026/07/17 19:51
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Von:华尔街见闻

Die Verhandlungen befinden sich derzeit in einem frühen Stadium, und es gibt keine Garantie dafür, dass eine Einigung erzielt wird. Ein Verhandlungstermin wurde bislang ebenfalls nicht festgelegt. Stanley Woodward, der dritte ranghöchste Beamte im Justizministerium und verantwortlich für Kartellrechtsfragen, plädiert für eine aktive Suche nach einer Einigung. Sollte der Vergleich gelingen, würde Apple eine bedeutende rechtliche Unsicherheit beseitigen.

Apple und das US-Justizministerium führen derzeit erste Vergleichsverhandlungen zu einer im Jahr 2024 angestrengten Kartellklage. Dieser Fortschritt signalisiert, dass die Trump-Regierung ihre Politik fortsetzt, aus der Amtszeit der Vorgänger übernommene Klagen beizulegen, und könnte für Apple eine bedeutende rechtliche Unsicherheit beseitigen.

Laut Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise befinden sich die Gespräche in einer frühen Phase. Apple hat dem Justizministerium in diesem Jahr bereits mehrfach Vergleichsangebote unterbreitet. Es gibt jedoch keine Garantie für eine Einigung, und ein Verhandlungstermin wurde bislang nicht festgelegt.

Der Fortschritt der Vergleichsverhandlungen ist für die Aktionäre von Apple von unmittelbarer Bedeutung. Die Klage betrifft zahlreiche zentrale Geschäftspraktiken im Apple-Ökosystem. Sollte es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, könnte dies einen erheblichen Druck auf die Produktstrategie und das Geschäftsmodell des Unternehmens ausüben. Zuvor hatte das Gericht im Juni 2025 den Antrag von Apple auf Abweisung der Klage abgelehnt.

Zum Redaktionsschluss steigt Apple am Freitag im Tagesverlauf um 0,2 %.

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Kern der Anklage: Vom Super-App bis zum Smartwatch-Ökosystem

Die Klage wurde während der Amtszeit der Biden-Regierung vom Justizministerium gemeinsam mit 19 Bundesstaaten und dem District of Columbia parteiübergreifend eingebracht – sie ist Teil einer ganzen Serie kartellrechtlicher Verfahren gegen große Tech-Konzerne zu jener Zeit.

Das Justizministerium wirft Apple vor, durch eine Reihe an Maßnahmen die Interessen von Wettbewerbern, Softwareentwicklern und Verbrauchern zu beeinträchtigen.

Im Kern geht es um mehrere Ebenen: Apple wird beschuldigt, die Einführung von Super-Apps auf seiner Plattform zu verhindern, gleichzeitig geht es um die Unterdrückung von Lösungen für Messaging durch Dritte, Cloud-Streaming-Apps und konkurrierende digitale Wallets sowie die Behinderung des Wettbewerbs im Bereich Smartwatches.

Apple ist bereits auf mehrere Vorwürfe eingegangen

Vor Beginn der Verhandlungen hat Apple einige der beanstandeten Praktiken bereits geändert. Medienberichten zufolge hat Apple Entwicklern inzwischen Mini-App-Funktionen geöffnet, die Messages-App in den von Alphabet entwickelten RCS-Messaging-Standard integriert sowie das Hochladen von Cloud-Streaming-Apps erlaubt und Drittanbietern Zugang zum NFC-Zahlungschip des iPhones gewährt.

Allerdings ist die Vernetzung zwischen Apple Watch und Android-Geräten beziehungsweise Nicht-Apple-Smartphones bislang nicht grundlegend gelöst. Apple hat zwar neue Funktionen eingeführt, um die Zusammenarbeit zwischen Nicht-Apple-Watch-Produkten und iPhone zu verbessern, ermöglicht jedoch weiterhin keine plattformübergreifende Nutzung der Apple Watch selbst.

Trump-Justizministerium setzt verstärkt auf Verhandlungsweg

Die Hintergrundfolie der aktuellen Gespräche bildet die systematische Haltung des Trump-Justizministeriums, Altlasten kartellrechtlicher Klagen durch Einigung zu bereinigen.

Stanley Woodward, aktuell die Nummer Drei der Kartellrecht-Behörde, plädiert offen für den Vergleich – er hält diese Lösung für geeignet, sowohl die Prozesskosten der Steuerzahler zu senken als auch Verbrauchern schneller als langwierige Gerichtsverfahren zu tatsächlicher Entlastung zu verhelfen.

Bemerkenswert ist, dass bislang offen bleibt, ob die Generalstaatsanwälte der mitklagenden Bundesstaaten ebenfalls in die Vergleichsverhandlungen eingebunden sind. Die Position der Bundesstaaten könnte zu einem entscheidenden Faktor bei der finalen Einigung werden.

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