Größtes Upgrade seit fünf Jahren! Apple bringt das OLED-Modell des iPad mini frühestens im Herbst auf den Markt, Einsteiger- und Air-Modelle werden nächstes Jahr aktualisiert
Das neue OLED-Modell des iPad mini soll voraussichtlich rund um den Oktober offiziell auf den Markt kommen. OLED ermöglicht eine hochwertige visuelle Darstellung und stellt das erste bedeutende Upgrade dieses Produkts seit 2021 dar. Neue Versionen des Einstiegs-iPad sowie der Air-Serie sind ebenfalls für eine Veröffentlichung im nächsten Jahr geplant. Der iPad-Umsatz von Apple hat die Erwartungen in den letzten beiden Quartalen übertroffen, und die genannten Produkt-Updates dürften die Erholung des iPad-Geschäfts weiter festigen.
Apple bereitet das größte Upgrade des iPad mini der letzten fünf Jahre vor und plant zudem, nächstes Jahr das Einstiegs-iPad sowie die Air-Serie zu erneuern, um den jüngsten Aufschwung im iPad-Geschäft fortzusetzen.
Laut Bloomberg, das sich auf informierte Quellen beruft, wird das neue iPad mini erstmals mit einem OLED-Display ausgestattet sein. Apple plant die Veröffentlichung dieses Geräts bereits im Herbst dieses Jahres und beabsichtigt, den Verkaufsstart rund um den Oktober zu vollziehen. Dies wird das erste bedeutende Update des iPad mini in Bezug auf Design und Displaytechnologie seit der Neugestaltung im Jahr 2021 sein.
Diese Produkt-Upgrades dürften die Erholung im iPad-Geschäft weiter stärken. Der Umsatz der Apple iPad-Sparte übertraf in zwei aufeinander folgenden Geschäftsquartalen die Erwartungen der Wall Street. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Wachstum von 6% gegenüber dem Vorjahr auf nahezu 30 Milliarden US-Dollar erwartet, womit das iPad zu einer der kommerziell wertvollsten Produktlinien von Apple wird.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung legte Apple am Donnerstag im Intraday-Handel um 1,5% zu.

OLED-Display erstmals verbaut: Das iPad mini erhält das größte Upgrade seit fünf Jahren
Das neue iPad mini trägt den internen Codenamen J510 und wird erstmals mit OLED-Display-Technologie ausgestattet. OLED, also organische Leuchtdioden, bieten ein höheres Kontrastverhältnis und bessere Farbdarstellung. Apple verwendet diese Technologie seit 2017 erstmals beim iPhone und brachte sie 2024 in die iPad Pro-Serie.
Seit der Neugestaltung des iPad mini im Jahr 2021 wurde das Gerät lediglich mit kleinen Chip-Upgrades versehen, während die Displaytechnik bisher auf LCD blieb.
Die Einführung von OLED bedeutet, dass dieses 8,3 Zoll große Tablet beim Display deutlich näher an die Premium-Produktlinien heranrückt. Informierte Kreise berichten, dass Apple für künftige iPad Air-Modelle ebenfalls OLED-Versionen plant, während das Einstiegs-iPad voraussichtlich weiterhin auf LCD-Technik setzt.
Bemerkenswert ist, dass das OLED-Panel den Preis des iPad mini weiter erhöhen wird.
Erst vergangenen Monat hat Apple die Preise für mehrere Geräte erhöht: Das Einstiegs-iPad und das iPad mini wurden jeweils um 100 US-Dollar teurer; das iPad Air mit maximaler Ausstattung kostet nun bis zu 200 US-Dollar mehr, die 13-Zoll-Version kommt auf 949 US-Dollar; die 13-Zoll-Version des iPad Pro startet neuerdings bei 1.499 US-Dollar – ebenfalls 200 US-Dollar mehr. Apple begründete die Preiserhöhungen mit gestiegenen Speicherpreisen.
Einstiegs-iPad und Air werden nächstes Jahr erneuert, Pro folgt gleichzeitig
Das neue Einstiegs-iPad läuft intern unter dem Codenamen J581 und könnte bereits im ersten Quartal nächsten Jahres auf den Markt kommen; das Hauptaugenmerk liegt auf einem Prozessor-Upgrade und nicht auf einer umfangreichen Designänderung. Das Produkt richtet sich hauptsächlich an Kinder, Studierende und Nutzer mit geringem Anforderungen, das letzte Update fand im März 2025 statt.
Das neue iPad Air wird weiterhin in den Größen 11 Zoll und 13 Zoll erhältlich sein, die internen Codenamen lauten J807 und J837. Geplant ist eine Veröffentlichung im Frühjahr nächsten Jahres.
Laut früheren Medienberichten arbeitet Apple zeitgleich auch an einem Update für das iPad Pro. Zusätzlich plant Apple, im gleichen Zeitraum neues Zubehör – insbesondere einen neuen Apple Pencil – vorzustellen.
Diese Veröffentlichungsrhythmen entsprechen dem üblichen Muster bei Apple: Das Unternehmen bringt regelmäßig im Frühjahr neue Generationen der Mittelklasse- und Premium-Tablets heraus.
Die Positionierung des iPad mini steht vor potenzieller Konkurrenz durch das faltbare iPhone
Das iPad mini, das seit seinem Debüt 2012 vor allem den Trend zu kompakten Tablets bedienen sollte, ist mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones mit großen Displays schrittweise ins Abseits geraten.
Nach der Einstellung des iPod touch im Jahr 2022 hat das iPad mini wieder einen Teil der Nachfrage zurückgewonnen – es war zuvor die bevorzugte Wahl für Eltern, die ihren Kindern ein kleines nicht-smartphones Gerät kaufen wollten.
Allerdings schafft das bald erscheinende erste faltbare iPhone ein neues Konkurrenzfeld. Das aufgeklappte Display dieses iPhones soll Berichten zufolge etwa 7,8 Zoll groß sein und damit fast so groß wie das 8,3 Zoll des iPad mini; zudem bietet es eine Tablet-ähnliche Benutzeroberfläche und könnte somit für einige iPad mini-Nutzer eine attraktive Alternative darstellen.
Der Preis bleibt der wesentliche Unterschied: Das faltbare iPhone wird voraussichtlich mehr als 2.000 US-Dollar kosten und liegt damit etwa 1.500 US-Dollar über dem Startpreis des iPad mini, wodurch das iPad mini weiterhin einen eigenen Platz als unabhängige Produktkategorie behalten dürfte.
Die Veröffentlichung der neuen iPad-Serie erfolgt direkt im Anschluss an die für September erwartete Präsentation des faltbaren iPhones, des iPhone 18 Pro und des iPhone 18 Pro Max sowie weiterer Flaggschiff-Produkte. Apple plant zudem Updates für die Apple Watch und die Einführung mehrerer neuer Mac-Computer.
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