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Technologiehandel zeigt "Schwäche": Top-Analyst erklärt, dass die Fundamentaldaten von KI nicht zusammengebrochen sind – diese Korrektur ist nur eine Stimmungsstörung

Technologiehandel zeigt "Schwäche": Top-Analyst erklärt, dass die Fundamentaldaten von KI nicht zusammengebrochen sind – diese Korrektur ist nur eine Stimmungsstörung

智通财经智通财经2026/07/16 13:16
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Von:智通财经

Der jüngste Marktrückgang wurde hauptsächlich durch psychologische Faktoren verursacht und nicht durch eine Verschlechterung der Fundamentaldaten.

Die Intelligence Finance APP berichtet, dass Gene Munster, Top-Technologieanalyst und Mitbegründer des Vermögensverwalters Deepwater Asset Management, erklärte, dass trotz positiver Fundamentaldaten des KI-Infrastrukturzyklus der Tech-Handel bereits eine „Ermüdung“ aufweist. Munster betonte im Interview, dass die jüngste Marktkorrektur hauptsächlich durch Psychologie und nicht durch eine Verschlechterung der Fundamentaldaten ausgelöst wurde. Er hob hervor, dass Investoren abwarten, ob die bevorstehenden Quartalsberichte für positive Überraschungen sorgen und die Aktienkurse nach oben treiben können.

Starke Marktschwankungen resultieren aus Marktstimmung, nicht aus schwächeren Fundamentaldaten

Derzeit schwanken Chip-Aktien extrem, die allgemeine Marktstimmung ist äußerst fragil. „Investmentguru“ Warren Buffett warnte am Mittwoch, dass der derzeitige Markt von spekulativen KI-Trends geprägt sei und nur noch wenige Werte echten Substanz besäßen. Diese Aussagen führten zu einem merklichen Einbruch der Marktstimmung, was zu Abverkäufen im US-Halbleitersektor führte: Micron Technology (MU.US) und SanDisk (SNDK.US) fielen um 8%, Intel (INTC.US) verlor über 4%.

Die negative Stimmung schwappte über Nacht auf den asiatisch-pazifischen Markt über: Am Donnerstag brachen asiatische Chip-Aktien kollektiv ein, darunter stürzte SK Hynix an der südkoreanischen Börse zeitweise um mehr als 11% ab, und die Aktien von Samsung Electronics fielen um über 8%.

Bezogen auf den Ausverkauf bei SpaceX (SPCX.US) stellte Munster klar, dass dieser Kursrückgang nichts mit dem langfristigen Potenzial des Unternehmens zu tun habe. Am Mittwoch fiel der Kurs von SpaceX zeitweise unter den IPO-Ausgabepreis von 135 US-Dollar – zum ersten Mal seit dem Börsengang. Die SpaceX-Aktie hatte zuvor mit 225,64 US-Dollar einen historischen Höchststand erreicht und das Unternehmen zwischenzeitlich mit einem höheren Börsenwert als die Tech-Giganten Microsoft und Amazon ausgestattet.

„Der Markt hat keinen negativen Katalysator erlebt“, sagte er und ergänzte, dass der gesamte KI-Infrastruktursektor rund 4% nachgegeben habe, was keine neuen negativen Nachrichten impliziere.

Er erklärte weiter: „Im Wesentlichen hat der Hype um diese Handelsaktivitäten einfach nachgelassen,“ das Problem liege auf der Ebene der Marktstimmung, nicht in einer Verschlechterung der Fundamentaldaten.

Der Aufbau der KI-Infrastruktur steht erst am Anfang

Trotz der aktuellen Korrektur bleibt Munster langfristig optimistisch für den KI-Zyklus.

„Ich glaube immer noch, dass der Aufbau der KI-Infrastruktur gerade erst beginnt und dass weder Anwendung noch physische künstliche Intelligenz bislang wirklich gestartet sind“, erläuterte er.

Aus Munsters Sicht sendet IBM (IBM.US) aktuell positive Branchensignale, die nicht nur die anhaltende Dynamik beim KI-Infrastrukturausbau belegen, sondern auch die transformative Kraft von KI für die Softwarebranche verdeutlichen.

IBM veröffentlichte am Dienstag vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal. Da Umsatz und Gewinn unter den Markterwartungen lagen, fiel der Aktienkurs zeitweise um rund 24%. CEO Arvind Krishna räumte ein, das Quartalsergebnis sei „enttäuschend“ gewesen – hauptsächlich, weil mehrere große Deals nicht wie geplant abgeschlossen wurden und die Investitionen der Kunden sich Richtung Server, Storage und Speicherchips als Infrastruktur verschoben, was das Software- und Infrastrukturunternehmen von IBM belastete.

Im Hardwarebereich verwies Munster besonders auf das Umsatzwachstum beim ASML (ASML.US), das von 11% im Vorquartal auf 21% zulegen konnte.

Zugleich äußerte er hohe Erwartungen an die neue iOS-Betaversion von Apple (AAPL.US), die er als den „Geburtsmoment personalisierter KI“ bezeichnete und die den Verbrauchermarkt massiv erweitern dürfte.

Munster räumte ein, dass die Funktion derzeit etwas langsam laufe und mehr Strom verbrauche, meinte aber: „Dieses System fühlt sich an, als hätte man ein komplett neues Handy.“

Blickt man auf den weiteren Verlauf, sieht Munster zwei zentrale Variablen, die die Entwicklung des KI-Sektors bestimmen werden: das Investitionsniveau der Branche im kommenden Jahr und die Wachstumsraten im Cloud-Geschäft.

Wall Street-Institute erwarten im Branchendurchschnitt ein Investitionenwachstum von 23% gegenüber dem Vorjahr, wohingegen Munster meint, das tatsächliche Wachstum könnte „über 37%“ hinausgehen. Diese Einschätzung belegt: Trotz kurzfristiger Marktschwäche bleibt er fest von den Fundamentaldaten des Sektors überzeugt.

Munster ist langfristig von Nvidia (NVDA.US) überzeugt. Ende letzten Jahres, als sich der Markt wegen Wachstumsängsten und abflauendem KI-Handel um Nvidia sorgte, erklärte er öffentlich, dass Nvidias Boom mindestens zwei weitere Jahre anhalten werde. Damals sagte er: „Ich glaube, wir befinden uns immer noch in der Frühphase des Aufbaus künstlicher Intelligenz, und Nvidias Stellung bleibt unerschütterlich. Das Wachstum des Unternehmens in den kommenden Jahren wird die Erwartungen der Investoren übertreffen.“

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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