Deutsche Ultralangläuferanleihe-Auktion trifft auf geringe Nachfrage, Rendite steigt auf 3,65 %, Gebotsmultiplikator kann schwache Nachfrage nicht verbergen.
智通财经2026/07/16 12:51- Die deutsche Finanzagentur hat am Mittwoch Bundesanleihen mit einem Volumen von 759 Millionen Euro, einem Kupon von 0 % und einer Laufzeit bis 2052 versteigert. Der Abwicklungstag ist der 17. Juli.
- Das Bietungsverhältnis bei dieser Auktion lag bei 2,4, ein Anstieg gegenüber dem Wert von 1,6 bei der letzten Auktion am 15. April, was auf eine leicht gestiegene Nachfrage hindeutet.
- Allerdings stieg die durchschnittliche Rendite von 3,57 % auf 3,65 %, während der Durchschnittspreis von 39,75 auf 39,28 fiel – ein Zeichen dafür, dass der Markt bei der Preisbildung für ultralang laufende Anleihen vorsichtiger geworden ist.
- Das Emissionsvolumen hatte eine Obergrenze von 1 Milliarde Euro, letztlich wurden jedoch nur 759 Millionen Euro platziert, weitere 241 Millionen Euro wurden zurückbehalten, was die weiterhin schwache Aufnahmekapazität des Primärmarkts widerspiegelt.
- Der Renditeanstieg korreliert mit den jüngsten geopolitischen Spannungen, die die Energiepreise und Inflationserwartungen befeuert haben. Anleger verlangen damit weiter steigende Risikoaufschläge für ultralang laufende Assets.
- Nach Veröffentlichung der Auktionsergebnisse blieb die Rendite am langen Ende des Sekundärmarkts zunächst erhöht. Weitere Entwicklungen hängen vom Gesamtangebotsrhythmus europäischer Anleihen und von geldpolitischen Signalen ab, die Nachfrageimpulse setzen könnten.
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