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JPMorgan: KI-Inferenz verlängert Serverzyklen, steigende Speicherpreise dämpfen die PC-Nachfrage

JPMorgan: KI-Inferenz verlängert Serverzyklen, steigende Speicherpreise dämpfen die PC-Nachfrage

CointimeCointime2026/07/16 09:30
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Am 16. Juli berichtete JPMorgan am 15. Juli, dass die Prognosen für Serverauslieferungen deutlich angehoben wurden: Die Wachstumsrate für 2026 steigt von 15 % auf 22 % und für 2027 von 8 % auf 25 %. Haupttreiber ist das AI Inference, da Unternehmen eine große Anzahl von Inference-Servern zur Implementierung von AI-Modellen benötigen. JPMorgan schätzt, dass bis 2028 die Auslieferungen von Server-CPUs von 26 Millionen auf 68 Millionen Einheiten ansteigen werden, wobei die Nachfrage im Zusammenhang mit AgenticAI 53 Millionen Einheiten ausmacht. Gleichzeitig wird der PC-Markt durch steigende Speicherpreise beeinträchtigt, was dazu führt, dass Marken die Preise erhöhen, um ihre Gewinnspannen zulasten des Absatzes zu halten. Die PC-Auslieferungen sollen 2026 um 8 % zurückgehen, bei Verbraucher-PCs sogar um 14 %. Angebotsengpässe bleiben bestehen, kein Segment – weder CPU, Motherboard, Speicher, PCB noch Power-Komponenten – zeigt derzeit Lockerungen. Am US-Aktienmarkt profitieren AI-Serverhersteller wie Dell Technologies, HPE und AMD weiterhin, während Komponentenlieferanten wie Arista Networks, Amphenol, Corning, Lumentum und Micron Technology vom strukturellen Trend einer Wertverschiebung hin zu Komponenten profitieren. JPMorgan empfiehlt, den Fokus eher auf Serverkomponenten als auf Vertragsfertigung zu legen und den gesamten PC-Sektor zu meiden.

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