Ein schwerer Wintersturm trifft Chile; Regen und Schnee könnten den Kupferexport kurzfristig behindern.
Nach Angaben von Golden Ten Data am 16. Juli steht Chile derzeit unter dem Einfluss eines starken winterlichen Frontensystems, das voraussichtlich vom 16. bis 17. Juli am stärksten ausfallen und möglicherweise bis zum 20. oder 21. Juli andauern wird. Bei diesem Wetterereignis zeigen sich deutliche regionale Unterschiede: In den Hochlagen und Bergregionen der nördlichen Bergbaugebiete wie Antofagasta und Atacama werden mäßige bis starke Schneefälle und kräftige Winde erwartet, während Zentral- bis Südchile mit anhaltend starken Regenfällen konfrontiert ist und das Risiko für lokale Überschwemmungen, Hangrutsche und Schlammlawinen steigt. Die chilenische Regierung hat bereits präventive Notfallmaßnahmen eingeleitet und die zuständigen Stellen für den Bergbausektor stehen mit den wichtigsten Bergbauunternehmen im Austausch über Notfallpläne. Nach Informationen von SMM und Brancheninsidern vor Ort könnten starke Schnee- und Regenfälle kurzfristige Störungen bei Straßentransporten und Verladungen in einigen Bergbaugebieten verursachen. Für Kupferkonzentrat- und Elektrolytkupfer-Exporte besteht daher das Risiko von Verzögerungen, wobei die tatsächlichen Auswirkungen weiterhin von der Dauer des Unwetters und der Lage in den wichtigsten Bergbaugebieten abhängen.
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