Steigende Kosten führen weiterhin zu höheren Preisen für DDR5-Arbeitsspeicher im Channel, wobei Marken die Einzelhandelspreise kontinuierlich anheben und dadurch eine Preiserholung bei DDR4-Arbeitsspeicher auslösen.
Laut Golden Ten Data vom 15. Juli setzt sich seit dem mittleren bis späten letzten Monat der Mangel und Preisanstieg bei den vorgelagerten Ressourcen fort, wodurch die Preise für DDR5-Speichermodule auf Vertriebskanälen weiter ansteigen. Gleichzeitig haben durch die aktive Preiserhöhung einiger Marken auf dem Einzelhandelsmarkt auch die Speicherhersteller flächendeckend nachgezogen, sodass sich nach einem Abwärtstrend im ersten Quartal nun eine Erholung bei DDR4-Speichermodulen abzeichnet. Aufgrund von Preisunterschieden zwischen ausländischen und inländischen Chips gleicher Kapazität bestehen bei den jeweiligen Fertiglösungen entsprechend auch Preisunterschiede. Besonders bei D5-Sekundärchips von ausländischen Herstellern herrscht seit Längerem ein Lieferengpass und ein hohes Preisniveau. Manche PC-Kunden, die explizit ausländische Originalchips verlangen, müssen für entsprechende Fertiglösungen höhere Preise zahlen. In Zukunft dürfte sich durch die frühzeitige Bindung von Ressourcen im upstream der Angebotsengpass verschärfen, was zu einem weiteren Preisanstieg bei inländischen D5-Sekundärchips führt und die Preisdifferenz zwischen DDR5-Speichermodulen mit Chips verschiedener Hersteller allmählich verringern wird.
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