Laut einer Umfrage der Bank of America ist die AI-Blase erstmals die größte Sorge; die FED wird kurzfristig die Zinsen nicht anheben.
Gelonghui, 15. Juli – Laut der neuesten monatlichen Fondsumfrage von Bank of America ist das „Künstliche Intelligenz (KI) Blase“-Risiko (45 % der Befragten) mit einem Sprung vor das „zweite Inflationswelle“-Risiko (26 %) zum größten aktuellen Extremrisiko geworden – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 28 % aus der Umfrage des Vormonats. Die Global Fund Manager Survey (FMS) der Bank of America ist einer der einflussreichsten monatlichen Berichte der Finanzbranche. Die Umfrage wurde vom 2. bis 9. Juli durchgeführt und befragte 210 institutionelle Fondsmanager, die Vermögenswerte im Wert von 555 Milliarden US-Dollar verwalten.
Obwohl die Mehrheit der Investoren noch keine Short-Positionen auf KI-bezogene Vermögenswerte eingegangen ist, haben sich die Sorgen über systemische Kreditereignisse, ausgelöst durch extrem große Kapitalausgaben im KI-Sektor, deutlich verstärkt (48 %), gefolgt von Private Credit (34 %). Laut Bericht halten 82 % der Befragten das „Long-Engagement in globalen Halbleitern“ für den aktuell überlaufensten Handel am Markt – dieser Wert stellt ein neues Rekordhoch dar.
In Bezug auf die Zinssätze zeigt der Bericht, dass die Investoren allgemein erwarten, dass die Federal Reserve die Zinsen bis zu den US-Zwischenwahlen unverändert lassen wird – hauptsächlich, da sich die Inflationserwartungen in der aktuellen Umfrage stark verändert haben. Konkret zeigen die Ergebnisse der Bank of America, dass 83 % der Befragten davon ausgehen, dass die Federal Reserve die Zinsen vor den US-Zwischenwahlen im November nicht anheben wird, während nur 14 % glauben, dass es davor zu einer weiteren Zinserhöhung kommen könnte.
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