BofA-Umfrage: Globale Aktienbullen sollten ihre Positionen reduzieren, Long-Halbleiteraktien sind der am stärksten überlaufene Handel
Am 14. Juli zeigte die neueste Fondsmanager-Umfrage von Bank of America, dass globale Investoren, die zuletzt stark Aktien gekauft haben, ihre Bestände angemessen reduzieren sollten. Laut den BofA-Strategen ist der Optimismus der Vermögensallokatoren auf ein extrem hohes Niveau gestiegen, was typischerweise als Warnsignal für den Markt gilt. Die Umfrage ergab, dass die Bargeldbestände von 4,1 % der Vermögenswerte im letzten Monat auf ein „extrem niedriges Niveau“ von 3,6 % gefallen sind, während die Allokation in US-Aktien auf das höchste Niveau seit Dezember 2024 gestiegen ist, mit einer Nettoübergewichtung von 24 %. Ein Team unter der Leitung von Michael Hartnett schrieb in dem Bericht: „Der BofA Bull & Bear Indicator ist auf ein extrem bullisches Niveau von 9,4 gestiegen und deutet darauf hin, dass Investoren ihre Allokation in Aktien und High-Beta-Vermögenswerten reduzieren sollten.“ Der Indikator liegt zwischen 1 und 10. Im Bericht heißt es weiter: „Angesichts der ohnehin schon optimistischen Positionierung am Markt könnte das Potenzial für weitere Kurssteigerungen bei Risikoanlagen in diesem Sommer begrenzt sein.“
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