Ausländische Investoren haben in diesem Jahr fast 110 Milliarden US-Dollar an südkoreanischen Aktien netto verkauft, wodurch der Druck auf Privatanleger steigt.
Laut Gelonghui vom 14. Juli haben ausländische Investoren seit Anfang dieses Jahres insgesamt nahezu 110 Milliarden US-Dollar aus dem südkoreanischen Aktienmarkt abgezogen, was einen historischen Höchststand darstellt. Hauptgrund hierfür ist die Vermeidung einer schellen Kurssteigerung, die die Allokation der Portfolios ins Ungleichgewicht bringen würde. Dadurch haben südkoreanische Privatanleger den Großteil der Käufe übernommen. Nachdem im Juni Aktien im Wert von 42,4 Billionen Won gekauft wurden, haben die südkoreanischen Privatanleger in diesem Monat bereits netto 13,2 Billionen Won an KOSPI-Aktien erworben. Bis zum 14. Juli betrug der Kreditbestand der Privatinvestoren für den Handel mit KOSPI-Aktien 28 Billionen Won; am 24. Juni wurde mit 29,8 Billionen Won ein historischer Höchstwert erreicht. Alexander Redman, Chefaktienstratege bei der französischen Société Générale, erklärte: „Südkorea bleibt der Markt mit der höchsten Übergewichtung in unserem Portfolio, aber ich habe begonnen, meine Positionen zu reduzieren. Was mir Sorgen bereitet, ist, dass der Markt derzeit hauptsächlich von Privatanlegern dominiert wird, da sie verstärkt Kredite für den Handel nutzen.“
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