Erneute Konflikte zwischen den USA und Iran treiben Zinserwartungen nach oben, zweijährige US-Staatsanleihenrendite erreicht den höchsten Stand seit über einem Jahr
BlockBeats berichtet, dass sich am 13. Juli mit der erneuten Zuspitzung der Lage im Iran der Ölpreis weiter erhöht hat. Dies hat zu Spekulationen am Markt geführt, dass die US-Notenbank die Zinsen möglicherweise anheben muss, um die Inflation einzudämmen. Die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen stieg auf das höchste Niveau seit Anfang 2025.
Die renditeempfindlichen zweijährigen US-Staatsanleihen legten zwischenzeitlich um 3 Basispunkte zu und erreichten 4,24 %, den höchsten Stand seit Februar 2025; die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg ebenfalls um 3 Basispunkte auf 4,59 %.
Laut Swaps-Daten hat der Markt derzeit fast vollständig eine Zinserhöhung durch die Federal Reserve im September eingepreist, während die Wahrscheinlichkeit vor einer Woche noch bei etwa 66 % lag. „Der Markt reagiert im Moment sehr sensitiv auf Nachrichten zum Iran.“
Kenneth Crompton, Leiter der Zinsstrategie bei National Australia Bank, erklärte: „Der Markt erwartet zwar nicht, dass sich der Konflikt wie im März zuspitzt, aber angesichts der anhaltenden Angriffe am Wochenende sowie der Angriffe auf russische Raffinerien kehrt ein gewisses Maß an Vorsicht in die Marktstimmung zurück.“
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