State Street Global Advisors: Die zunehmenden Investitionen von Pensionsfonds werden japanischen Staatsanleihen und dem Yen zugutekommen.
Laut Golden Ten Data vom 10. Juli erklärte Masahiko Loo, Analyst bei State Street Global Advisors, dass die Aussage der japanischen Finanzministerin Kaori Katayama über eine mögliche Erhöhung der Investitionen von Pensionsfonds in Finanzanlagen sowohl für japanische Staatsanleihen als auch für den Yen positiv sei. Obwohl jede Veränderung in der Asset-Allokation schrittweise und nicht unmittelbar sein dürfte, hat die Abweichung der Pensionsfonds von ihrem Ziel bei inländischen Anleihen historisch betrachtet nur geringfügig variiert, was auf eine moderate Flexibilität bei der Erhöhung des Engagements hindeutet. Loo wies darauf hin, dass diese Erklärung auch ein politisches Signal in einer Zeit darstellt, in der der Markt die verbleibenden Deviseninterventionsmöglichkeiten des japanischen Finanzministeriums hinterfragt. Bei Reserven von über einer Billion US-Dollar bleibt die Intervention zwar eine Option, aber die Ermutigung inländischer Institutionen, ihr Kapital im Inland zu halten, ist ein nachhaltigerer und strukturierterer Weg zur Unterstützung des Yen. „Wir behalten weiterhin eine konstruktive mittel- bis langfristige Sicht auf japanische Staatsanleihen und den Yen.“
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