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Kommt der stärkste Monat der Geschichte? Kann der US-Aktienmarkt im Juli seine Legend fortsetzen?

Kommt der stärkste Monat der Geschichte? Kann der US-Aktienmarkt im Juli seine Legend fortsetzen?

美股投资网美股投资网2026/07/09 09:46
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Von:美股投资网

Am Dienstag, Eastern Standard Time, ist auch der letzte Handelstag der ersten Hälfte des Jahres 2026. Die US-Aktienmärkte schließen das erste Halbjahr 2026 offiziell ab.


Die drei wichtigsten Indizes erzielen gemeinsam Höchststände: der Nasdaq steigt um 1,4 %, der S&P 500 legt um 0,7 % zu und der Dow Jones schließt stabil mit etwa 140 Punkten Plus.

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Im Marktgeschehen wird das Halbleitersegment zur absoluten treibenden Kraft im finalen Halbjahreshandel. Dank des wieder erstarkten Branchentrends und der steigenden Nachfrage nach KI verbucht Speicher-Gigant SanDisk (SNDK) mit einem Tagesplus von nahezu 11 % die stärkste Performance aller S&P-Komponenten.


Auch die Kern-Chipwerte ziehen umfassend an: AMD und Intel steigen jeweils deutlich um über 7 % bzw. 6 %. Dies zeigt, dass große Investoren auch vor Start der zweiten Jahreshälfte weiterhin entschlossen auf den Halbleitersektor setzen.


Unsere Must-have-Aktie für 2026, Corning GLW, steigt heute erneut stabil um mehr als 5 %


Rückblick auf den Artikel:



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Warum fällt Circle heute so stark?

Der Kurs von Circle (CRCL) fällt heute um über 16 %. Entgegen der allgemeinen Vermutung liegt der Grund diesmal nicht in den Schwankungen der Kryptomärkte oder makroökonomischen Belastungen – tatsächlich schlossen die drei US-Indizes allesamt im Plus. Damit handelt es sich um eine typische, isolierte Einzelwertbewegung, ausgelöst durch zwei gezielte negative Nachrichten.

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Negative Nachricht 1: Hundert Branchengiganten verbünden sich und bringen die Konkurrenz-Stablecoin Open USD auf den Markt


Laut US Stock Investment Network haben über 100 Finanz- und Tech-Giganten wie Visa, Stripe, Bank of New York Mellon, BlackRock, Alphabet (Google-Mutterkonzern) und Coinbase gemeinsam das Joint Venture „Open Standard“ gegründet, mit dem Ziel, eine neue US-Dollar-Stablecoin namens Open USD zu etablieren.


Die Gefahr dieses Bündnisses liegt in seiner Umsetzungsstärke. Alle Beteiligten erklärten, Open USD noch im Laufe des Jahres direkt in ihre eigenen Zahlungs- und Finanzsysteme zu integrieren.


Zach Abrams, Mitgründer von Bridge (ein Stablecoin-Infrastrukturunternehmen von Stripe), wird zum Interims-CEO ernannt. Dies bedeutet, dass das Kernprodukt USDC von Circle einen finanziell gut ausgestatteten, marktstarken und direkt konkurrierenden Rivalen erhält – die Markteintrittsbarrieren werden substanziell in Frage gestellt.


Negative Nachricht 2: Circle wird aus den Russell-Indizes entfernt – Auslösung von passiven Verkäufen


Im Rahmen der diesjährigen Umstrukturierung der Russell-Indizes wurde Circle gleichzeitig aus fünf bedeutenden Russell-Growth-Indizes entfernt. Das führt dazu, dass passive Fonds und ETFs, die diese Indizes abbilden, zum zwangsweisen Verkauf gezwungen werden und kurzzeitig erheblichen Verkaufsdruck auf den Markt ausüben.


Besonders hervorzuheben ist die mittelfristige Wirkung: Nach dem Indexausschluss verliert Circle an Gewichtung in institutionellen Portfolios. Der Mittelzufluss durch passive Indexfonds wird langfristig abnehmen, was dem Kurs in puncto nachhaltiger Unterstützung schadet.


Ausblick für die US-Aktienmärkte im Juli

Für Juli tritt der US-Aktienmarkt sogar in ein ganz besonderes saisonales Zeitfenster ein.


Oberflächlich betrachtet bestehen zahlreiche Risiken: Letzte Woche verschnaufte der Markt, KI und Halbleiter bleiben überfüllt; eine interne Analyse von Goldman Sachs betont, dass die Unternehmensrückkäufe vor den Quartalszahlen eher ruhig ausfallen. Die US-Rentenfonds könnten zum Monats- und Quartalsende zusätzlich etwa 24 Milliarden Dollar Aktien verkaufen – ein Volumen, das im Vergleich seit dem Jahr 2000 im 92. Perzentil liegt.


Das US Stock Investment Network analysiert jedoch, dass dieser Verkaufsdruck eher als kurzfristige Portfolioumschichtung zu verstehen ist und die Haupttrends im Juli womöglich nicht beeinflusst. Der Grund: Historisch betrachtet ist Juli einer der stärksten Monate an den US-Aktienmärkten.


Laut Dow Jones Market Data:

  • Seit 1896: Der Dow Jones steigt im Juli durchschnittlich um 1,4 % – das ist der Monat mit dem höchsten Durchschnittszuwachs im Jahr.

  • Seit 1928: Der S&P 500 steigt im Juli im Schnitt um 1,7 %, ebenfalls der beste Monat des Jahres; die Wahrscheinlichkeit für einen Kursanstieg liegt bei etwa 61,2 %.

Entscheidend ist zudem: Der S&P 500 verzeichnet elf aufeinanderfolgende Juli-Anstiege, ebenso wie der Dow Jones. Besonders ausgeprägt ist die Saison bei Techwerten – der Nasdaq 100 stieg in 17 von 18 Julis der letzten Jahre.

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Warum performt der Juli meist besonders gut?



Neuaufstellung des Kapitals zum Start des zweiten Halbjahres

Viele Institutionen schließen Ende Juni ihre Rebalancings, Gewinnmitnahmen und Risikobudget-Anpassungen ab, im Juli sucht das Kapital nach neuen Schwerpunkten für das zweite Halbjahr. Solange die starken Sektoren aus der ersten Jahreshälfte keine Verschlechterung der Fundamentaldaten erfahren, bleiben die Investoren meist nicht draußen, sondern kaufen wieder die führenden Werte.



Katalysator für das Quartalszahlen-Saison des zweiten Quartals

Das Kernproblem in den US-Aktienmärkten ist nicht das“ Bewertungsniveau“, sondern ob die Gewinne weiter gesteigert werden können. Solange die Quartalszahlen von KI-, Halbleiter-, Cloud-, Finanz- und Konsumgiganten Wachstum bestätigen, kann die Berichtssaison als Katalysator für neue Kapitalströme in die Trendbranchen wirken.



Wiederaufnahme von Unternehmensrückkäufen

Vor Bekanntgabe der Quartalszahlen ist die Aktivität der Rückkäufe meist gering, sodass kurzfristig die Kaufseite im Markt fehlt. Nach Vorlage der Ergebnisse kommen die Rückkäufe zurück und liefern oft Support für den Gesamtmarkt, insbesondere da große US-Unternehmen über starke Cashflows verfügen – Rückkäufe sind eine wichtige Kraft gegen Marktrückgänge.



Das „Sicherheitsnetz“ vor der Volatilitätssaison

Der Juli befindet sich typischerweise zwischen „Juni-End-Rebalancing“ und der traditionellen Volatilitätssaison im August / September. Anders gesagt: Der Juli ist aus Sicht der Geldströme oft der Monat, in dem am liebsten gekauft wird, jedoch die Risiken noch nicht voll zur Entfaltung kommen. Probleme entstehen meist nicht zu Beginn des Monats, sondern erst dann, wenn die Kursanstiege die Positionen wieder Überfüllen und mit August/September größere Anpassungen folgen.



„Politisches Erwartungsmanagement“ im Vorfeld der Mittelwahlen durch Trump auf dem Höhepunkt

Der Juli besitzt dieses Jahr seine eigene politische Zyklik.


Am 4. Juli wird das 250-jährige Jubiläum der Gründung der USA (Freedom 250) gefeiert. Trump wird dieses historische Fest nutzen, um für die Zwischenwahlen im November zu werben. Er braucht dringend einen starken Aktienmarkt als wirtschaftlichen Leistungsausweis.

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Zudem werden im Juli mit Inkrafttreten wichtiger Gesetzesvorhaben die "Trump Accounts" (Trump-Konten) für normale Haushalte offiziell aktiviert. Diese Gelder werden direkt in S&P 500 und andere US-Indizes gelenkt.


Durch diese echte Liquiditätszugabe und die gezielt lancierten positiven Erwartungen an neuralgischen Punkten wird dem Markt vor der Volatilitätssaison im August / September gleichsam eine „politische Put-Option“ verabreicht.

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US Stock Investment Network ist ein auf US-Aktien spezialisiertes FinTech-Unternehmen, gegründet 2008 im Silicon Valley, USA, von Ken, einem ehemaligen Analysten der New York Stock Exchange. Gemeinsam mit mehreren Analysten von Morgan Stanley und Ingenieuren von Google sowie Meta nutzt das Unternehmen KI und Big Data, plus über zehn Jahre praktische Erfahrung und quantitative Modelle aus der Branche, um eine Aktienmarkt-Datenbank aufzubauen. Täglich werden Millionen von Aktien-Daten verarbeitet: Erkennung großer Optionsorders, Echtzeit-Tracking von institutionellem Kapitalfluss, Veränderung institutioneller Positionen, Trump-News und präzise K-Signalwerte direkt auf Ihre mobile App!
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