Die japanischen Unternehmen SBI Securities und Rakuten Securities planen, eigenständig Krypto-Investmentfonds zu entwickeln.
Laut Foresight News berichtet Nikkei, dass SBI Securities und Rakuten Securities planen, Investmentfonds für Kryptowährungen zu verkaufen, während mehrere große Maklerfirmen wie Nomura Securities angeben, nach Einführung eines regulatorischen Rahmens einen Einstieg in Betracht zu ziehen. Nikkei befragte 18 führende Maklerhäuser, von denen 11 angaben, entsprechende Produkte nach Inkrafttreten der Regulierung anbieten zu wollen. SBI Securities plant den Vertrieb eines von SBI Global Asset Management entwickelten Fonds, der ETFs und Investmentfonds mit hochliquiden Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum abdeckt; von der Produktentwicklung bis zum Verkauf erfolgt alles innerhalb des Konzerns. Auch Rakuten Securities plant gemeinsam mit anderen Konzerngesellschaften wie Rakuten Investment Management, Produkte eigenständig zu entwickeln, mit dem Ziel, den Handel von Krypto-Investmentfonds über eine Smartphone-App zu ermöglichen.
Auf der Regulierungsseite fördert die Financial Services Agency Japans die Aufnahme von Kryptowährungen in Investmentfonds und ETFs und plant, bis 2028 die Durchführungsverordnung des Investment Trust Act zu überarbeiten, sodass Kryptowährungen als spezielle Vermögensklasse von Investmentfonds gehalten werden dürfen. Die japanische Regierung hat am 10. April die entsprechende Gesetzesänderung genehmigt, die nach Verabschiedung im laufenden Parlament voraussichtlich im Geschäftsjahr 2027 in Kraft treten wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Steuersatz auf Erträge aus Kryptohandel von derzeit maximal 55 % auf 20 % gesenkt, womit er auf das Niveau von Aktien und Anleihen angepasst wird.
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