Ledger CTO analysiert die Migration zu post-quantum Kryptografie und erklärt, dass Blockchain eher zu hash-basierten Signaturlösungen neigt.
Odaily berichtet, dass Charles Guillemet, CTO von Ledger, darauf hinweist, dass die Entwicklung der Post-Quanten-Kryptografie in eine entscheidende Phase eingetreten ist. Obwohl noch nicht klar ist, wann praktikable Quantencomputer verfügbar sein werden, ist die Migration der gesamten Branche zu neuen Verschlüsselungssystemen ein unvermeidlicher Trend. Unter der Leitung des NIST sollen im traditionellen Bereich gefährliche Algorithmen bis 2030 abgeschafft und ab 2035 vollständig verboten werden, während Regierungs- und Unternehmensinstitutionen ihre Migrationspläne bis 2029 abschließen werden. Verschlüsselung und Schlüsselaustausch werden zukünftig ML-KEM nutzen, um die Entschlüsselung gehorteter Daten durch Quantenangriffe abzuwehren, und digitale Signaturen werden zum zentralen Element der Blockchain-Transformation. Die traditionelle Industrie bevorzugt ML-DSA-Hybride, während die Blockchain-Branche robustere und sicherere SLH-DSA-Hashsignaturen bevorzugt. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile. Die Kompatibilitätsprobleme zwischen Post-Quanten-Algorithmen und MPC sowie Threshold Signatures bleiben ein wesentliches Risiko, das die Branche dringend adressieren muss.
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