Jensen Huang von Nvidia: Anthropic und OpenAI stehen kurz vor dem Börsengang, Nvidia könnte keine weiteren Investitionen tätigen.
Laut ChainCatcher erklärte Jensen Huang, CEO von Nvidia, kürzlich im Dwarkesh-Podcast, dass das Unternehmen sich dafür entschieden hat, breit in zahlreiche Technologieunternehmen zu investieren, anstatt nur wenige Gewinner auszuwählen. Dafür gibt es zwei Gründe: erstens sei es nicht die Aufgabe von Nvidia, die Gewinner auszuwählen; zweitens sei die eigene Unternehmensgeschichte eine Lehre dafür.
Jensen Huang betonte, dass es bei der Gründung von Nvidia in der Branche 60 Unternehmen für 3D-Grafiken gab. Hätte man damals vorhersagen wollen, wer sich durchsetzt, wäre Nvidia wahrscheinlich ganz oben auf der Liste der am wenigsten erfolgversprechenden Unternehmen gelandet. Mittlerweile ist Nvidia das weltweit wertvollste Unternehmen und hat sich umfassend in den Bereichen KI-Ökosystem, Biotechnologie, Robotik und autonomes Fahren engagiert und besitzt Anteile an börsennotierten Unternehmen wie CoreWeave, Intel, Synopsys und Nokia.
Im Bereich der großen Sprachmodelle verpflichtete sich Nvidia im November letzten Jahres, bis zu 10 Milliarden US-Dollar in Anthropic zu investieren, und kündigte im Februar dieses Jahres eine Investition von 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI an. Jensen Huang erklärte auf einer Konferenz im März, dass diese aufgrund der bevorstehenden Börsengänge beider Unternehmen möglicherweise die letzten Investitionsrunden von Nvidia in diese Firmen darstellen.
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