Innora deckte zwei große Schwachstellen bei Saturn auf: 35 Millionen US-Dollar sind dem Risiko einer Sperrung ausgesetzt, privilegierte Adressen können „legal“ ein Drittel der Gelder abziehen.
BlockBeats berichtete am 14. April, dass die Sicherheitsfirma Innora einen Bericht veröffentlicht hat, in dem zwei schwerwiegende Schwachstellen im Saturn-Finanzprotokoll auf Ethereum festgestellt wurden. Dazu gehören:
· Einfrieren der Auszahlungen: Bei normalem Geschäftsbetrieb könnten alle Nutzervermögen für mindestens 30 Tage oder im Extremfall auf unbestimmte Zeit eingefroren werden. Dafür ist kein Hacker nötig, das Protokoll kann dies selbst auslösen.
· Eine privilegierte Adresse im Protokoll kann bei jeder Transaktion bis zu 33,33 % der Gelder legal einbehalten. Nach aktuellen Daten können pro Vorgang bis zu etwa 157.000 US-Dollar einbehalten werden, das theoretische Gesamtrisiko beträgt bis zu 4,26 Millionen US-Dollar.
Innora betonte, dass über 90 % der Saturn-Vermögenswerte von einer privilegierten Adresse „off-chain“ verwaltet werden und sich die Nutzer vollständig auf Vertrauen verlassen müssen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts war diese Schwachstelle noch nicht behoben.
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