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Microsoft-Aktien verzeichnen in diesem Jahr einen Rückgang von 23 %! Stark gestiegene Kapitalausgaben und Bedenken hinsichtlich KI sind die beiden Hauptprobleme, der Finanzbericht dieses Monats wird zur entscheidenden Bewährungsprobe.

Microsoft-Aktien verzeichnen in diesem Jahr einen Rückgang von 23 %! Stark gestiegene Kapitalausgaben und Bedenken hinsichtlich KI sind die beiden Hauptprobleme, der Finanzbericht dieses Monats wird zur entscheidenden Bewährungsprobe.

金融界金融界2026/04/07 03:29
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Von:金融界

German Financial News hat erfahren, dass einige negative Faktoren, die den Aktienkurs von Microsoft (MSFT.US) beeinflussen, kurzfristig wahrscheinlich nicht verschwinden werden. Die Goldman Sachs Analystin Gabriela Borges stellte in einem aktuellen Bericht am Montag fest, dass der Rückgang des Microsoft-Aktienkurses um 23% in diesem Jahr hauptsächlich auf zwei Faktoren zurückzuführen ist. Erstens werden die Investitionsausgaben stetig erhöht, aber der Umsatz des Azure-Cloud-Geschäfts wurde nicht entsprechend nach oben angepasst. Dies hat die Bedenken des Marktes hinsichtlich der Kapitalrendite sowie der Wettbewerbsposition von Azure gegenüber Konkurrenten wie Amazon Web Services neu entfacht. Zweitens besteht weiterhin die Sorge, dass Microsofts Unternehmens-Office-Anwendungen (wie Office 365) durch konkurrierende künstliche Intelligenz Produkte beeinträchtigt werden könnten, beispielsweise durch Claude Cowork von Anthropic. Diese Sorge resultiert teilweise aus der Marktmeinung, dass die Microsoft Copilot Funktion gegenüber anderen AI-Werkzeugen zurückliegt.

Microsoft plant, am 29. April nach Börsenschluss den Geschäftsbericht zu veröffentlichen. Der Analyst ergänzte: „Wir glauben, dass das Risiko-Ertrags-Verhältnis vor Veröffentlichung des Berichts in etwa ausgeglichen ist. Die kurzfristigen Fundamentalaussichten sind gemischt, aber die Erwartungen der Investoren sind bereits gesunken.“

Nach dem enttäuschenden Quartalsbericht vom 28. Januar – der Microsoft-Aktienkurs fiel daraufhin um fast 10% – muss Microsoft das Vertrauen der Investoren wiederherstellen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht die Kapitalausgabe von bis zu 37,5 Milliarden US-Dollar, die für den Aufbau von Rechenzentren zur Unterstützung der Entwicklung der künstlichen Intelligenz des Unternehmens vorgesehen ist. Die Marktinterpretation ist, dass die Gewinnmargen von Microsoft in den kommenden Quartalen unter Druck geraten werden.

Dan Ives, Technologieanalyst bei Wedbush, sagte: „Die Wall Street hatte gehofft, weniger Investitionsausgaben sowie eine schnellere Monetarisierung der Cloud- und KI-Dienste zu sehen, aber dies ist überhaupt nicht eingetreten. Wir gehen davon aus, dass es sich um einen mehrjährigen Entwicklungsprozess handelt, und Microsoft muss sich weiterhin auf den Bau von Rechenzentren konzentrieren, da immer mehr Kunden den Weg der künstlichen Intelligenz einschlagen.“

Allerdings überschattet die übermäßige Fokussierung der Wall Street auf die Investitionsausgaben die Tatsache, dass Microsoft in anderen Bereichen tatsächlich eine starke Leistung zeigt. Microsoft hat stabile Ergebnisse bekanntgegeben – der Umsatz erreichte 81,3 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 17% zum Vorjahr. Das Wachstum wurde insbesondere von der Intelligent Cloud Division des Unternehmens angetrieben, vor allem das Azure-Geschäft, dessen Umsatz um 39% stieg, da Unternehmen die Umstellung auf eine KI-getriebene Infrastruktur beschleunigten.

Inzwischen bleiben die Erwartungen der Wall Street für den Gewinn je Aktie (EPS) von Microsoft stabil – was möglicherweise die starke Leistung der Kernbereiche widerspiegelt. Mark Murphy, Analyst bei JPMorgan, sagte: „Aus unserer Sicht ist das größere Bild, dass die beiden Kernsäulen von Microsoft jeweils fast 100 Milliarden US-Dollar erreichen – das Azure-Geschäft hält trotz Kapazitätsbeschränkungen ein Wachstum von über 30%, und das Microsoft 365 Geschäftssegment erzielt immer noch ein mittleres zweistelliges Wachstum. Darüber hinaus hat das Unternehmen drei Quartale in Folge den Betriebsgewinn und den Gewinn je Aktie um jeweils mehr als 20% gesteigert.“

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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