Gray Scale: Ölpreisschock und das Risiko eines Iran-Kriegs halten Krypto-Investoren vorsichtig optimistisch
BlockBeats News, 2. April – Laut CoinDesk erklärte das Krypto-Asset-Management-Unternehmen Grayscale, dass die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten dazu führen, dass Investoren am Kryptomarkt eine abwartende Haltung einnehmen, was den zuvor verbesserten makroökonomischen Hintergrund dämpft. In dem Bericht heißt es: „Der Iran-Konflikt hat im März nahezu alle anderen Marktdynamiken überschattet.“ Vor der Eskalation des Konflikts war das globale Wirtschaftswachstum positiv und die Zentralbanken waren geneigt, die Zinsen zu senken. Ein starker Anstieg der Ölpreise hat jedoch Inflationsängste ausgelöst, die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen geschürt und Risikoanlagen unter Druck gesetzt.
Seit dem Ausbruch des Nahost-Konflikts hat der Kryptomarkt starke Schwankungen erlebt, insgesamt jedoch eine Seitwärtsbewegung beibehalten, wobei sich die Marktentwicklung eng an der Schlagzeilen-Volatilität der Ölpreise und der Risikostimmung orientiert hat. Bitcoin fiel zu Beginn der Eskalation in den Bereich um 60.000 US-Dollar, erholte sich dann auf ein Niveau knapp über 70.000 US-Dollar, fiel aber mit anhaltendem Konflikt und strafferen makroökonomischen Bedingungen wieder zurück. Die jüngste Eskalation führte dazu, dass Bitcoin etwa 10 % unter das März-Hoch fiel. Dennoch blieb Bitcoin seit Ausbruch des Krieges insgesamt relativ stabil und übertraf in einigen Zeiträumen sogar den US-Aktienmarkt.
Der Bericht hebt hervor, dass Krypto-Assets trotz Marktturbulenzen eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gezeigt haben – die Preise haben sich angesichts der Volatilität relativ stabilisiert und könnten so einen nachhaltigeren Boden bilden. In Krypto-Spot-Investmentprodukte fließt weiterhin Kapital, und auch die Futures-Positionen haben sich erholt, was darauf hindeutet, dass sich die Risikobereitschaft unter der Oberfläche stabilisiert. Grayscale ist der Ansicht, dass der abnehmende Grad der Unsicherheit in der aktuellen Phase nach wie vor ein wichtiger Katalysator für die laufende Erholung ist. Sollte sich der Konflikt entspannen und die Energiepreise fallen, dürfte der Markt schnell eine Neubewertung auf ein günstigeres makroökonomisches Umfeld vornehmen.
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