BTC OG Insider Whale: Osterwochenende oder mögliches Eskalationsfenster des US-Iran-Konflikts, Rohöl könnte 120 $/Barrel durchbrechen
BlockBeats News, 29. März: Der Bevollmächtigte von "BTC OG Insider Whale", Garrett Jin, postete: „Das Osterwochenende (5. bis 6. April) gilt als das wahrscheinlichste Zeitfenster, in dem die USA ihr Vorgehen gegen Iran umfassend eskaliert. Zeitplan, politische Faktoren und militärische Aufstellung deuten alle auf diesen Zeitpunkt hin. Falls nicht dann, ist es nur eine Frage der Zeit. Sollte der Konflikt eskalieren: Die USA und Israel werden gemeinsame Luft-Boden-Angriffe starten; der Kongress wird pausieren, die europäischen Märkte werden schließen und wenn London am Dienstag öffnet, könnte sich die Weltordnung bereits verändert haben.“
Sobald die Kettenreaktion des Krieges beginnt: Die Straße von Hormus wird praktisch geschlossen sein (Schifffahrt stoppt aufgrund von fehlendem Versicherungsschutz); Brent-Rohöl wird über 120 US-Dollar pro Barrel steigen; die US-Zinsen für 10-jährige Staatsanleihen werden auf über 4,6 % klettern; innerhalb weniger Wochen könnten am globalen Anleihemarkt 2,5 Billionen US-Dollar verdampfen; Bankensysteme stehen vor Verlusten ähnlich dem Niveau der Krise von 2022; und ein klarer Weg zu einem Waffenstillstand ist nicht erkennbar.
Die Federal Reserve steht vor einem Dilemma: Sie muss zwischen Inflationsbekämpfung (erfordert Zinserhöhungen), dem Schutz vor einer Bankenkrise (erfordert Zinssenkungen) und der Kriegsfinanzierung (erfordert niedrige Zinsen) balancieren – alles miteinander unvereinbar. Historische Erfahrungen zeigen: In Kriegszeiten werden Inflationsziele oft geopfert. Die Fed wird die Zinsen im Bereich von 3,5 % bis 3,75 % halten, mittels „finanzieller Repression“ durch implizite Liquidität und regulatorische Maßnahmen die realen Zinsen ins Negative drücken und Schulden entwerten.
Nominell könnte der Aktienmarkt steigen, doch die reale Kaufkraft wird sinken. Energie, Verteidigung und Rohstoffe werden besser abschneiden; Technologie- und Konsumsektoren stehen vor Neubewertung. Krieg ist keine Lösung des Schuldenproblems, sondern dessen Ausdruck. Das wahre Risiko liegt nicht auf dem Schlachtfeld, sondern am Anleihemarkt – wenn die Nachfrage bei Staatsanleihenauktionen schwächelt, droht dem System ein grundlegender Wandel.“
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