LayerZero veröffentlicht Zero World Computer Architecture und löst hitzige Diskussionen aus; mehrere internationale KOLs bezeichnen sie als „die wichtigste Blockchain seit Ethereum“.
BlockBeats berichtet, dass LayerZero kürzlich die brandneue L1-Architektur Zero vorgestellt hat. Dabei wird vorgeschlagen, die Ausführung und Validierung durch ZK-Proofs zu entkoppeln, um einen heterogenen Multicore-„Weltcomputer“ zu schaffen. Es wird behauptet, dass damit eine 100-fache Skalierbarkeit erreicht werden kann, ohne die Dezentralisierung zu beeinträchtigen. Diese Ankündigung hat in der internationalen Krypto-Community breite Diskussionen ausgelöst.
Krypto-KOL foobar erklärte, Zero sei „die wichtigste Blockchain seit Ethereum“ und betonte, dass LayerZero erstmals eine 100-fache Skalierung bei gleichzeitiger Wahrung oder sogar Stärkung der Dezentralisierung erreicht habe, wobei alle Fähigkeiten in einer einheitlichen Architektur integriert wurden. Er äußerte zudem Optimismus hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Tokenisierung von Real World Assets (RWA).
Grant bezeichnete das Konzept als „atemberaubend“ und sagte, es sei eines der „coolsten“ Dinge, die er seit seinem Einstieg in die Krypto-Branche gelesen habe. Sollte die Umsetzung gelingen, habe LayerZero das Potenzial, zu den Top-Ten-Protokollen zu gehören.
Shaun Maguire, Partner bei Sequoia, berichtete, dass er an einer LayerZero-Veranstaltung teilgenommen habe, die „historische Bedeutung“ gehabt habe. Er bezeichnete dies als einen „gewaltigen Sprung“ in der Blockchain-Technologie.
Ansem forderte den Markt auf, mehr Ressourcen auf Projekte mit klarer Product-Market-Fit (PMF) zu konzentrieren und zählte LayerZero zu diesen Projekten.
Es gibt jedoch auch kritische Stimmen. Auri merkte an, dass der offizielle Artikel eine deutliche Tendenz zum Vergleich aufweise („unsere brillante Technologie vs. ihre veraltete Architektur“) und zeigte sich vorsichtig gegenüber der Werbenarrative. Der Krypto-Nutzer doug funnie zitierte die Analyse von Claude und wies darauf hin, dass sich Zero derzeit noch im Whitepaper-Stadium befinde, das Mainnet für Herbst 2026 geplant sei und technische Kennzahlen (wie 2 Millionen TPS/Zone) noch nicht in einer Produktionsumgebung validiert wurden.
Gleichzeitig ist der Umlaufanteil des Tokens ZRO derzeit relativ gering, was in Zukunft zu erheblichem Freisetzungsdruck führen könnte. Analysen weisen zudem darauf hin, dass zwar Partner wie Citadel, DTCC, ICE, Google Cloud und Tether genannt werden, die Formulierungen jedoch meist auf „Erkundung einer Zusammenarbeit“ oder „Bewertung einer Integration“ hinauslaufen, sodass die tatsächliche Umsetzung noch abzuwarten bleibt.
Derzeit gibt es am Markt unterschiedliche Ansichten über die technischen Durchbrüche und die kommerziellen Aussichten von Zero. Befürworter sehen in der Architekturinnovation das Potenzial, die Leistungsgrenzen der Blockchain neu zu definieren, während Kritiker auf Risiken wie das noch nicht gestartete Produkt, die Token-Ökonomie und den tatsächlichen Fortschritt bei der Adoption hinweisen.
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