NZD/USD steigt in Richtung 0,5850 nahe Viermonatshochs
NZD/USD setzt seine Gewinne die dritte Sitzung in Folge fort und handelt am Dienstag während der frühen europäischen Handelsstunden um 0,5830. Das Währungspaar steigt auf ein fast viermonatiges Hoch, da der US-Dollar (USD) durch die zunehmende Unsicherheit bezüglich der US–Grönland-Frage unter Druck gerät.
US-Präsident Donald Trump drohte am Samstag damit, ab dem 1. Februar einen Zollsatz von 10% auf Waren aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) zu erheben, solange den USA nicht gestattet werde, Grönland zu kaufen. Unterdessen forderte der französische Präsident Emmanuel Macron Berichten zufolge die Europäische Union auf, ihre „Handels-Bazooka“ zu aktivieren – eine Maßnahme, die den Zugang der USA zu EU-Märkten einschränken oder Exportkontrollen auferlegen könnte, neben anderen möglichen Gegenmaßnahmen.
Der Kiwi-Dollar legte ebenfalls zu, nachdem der BusinessNZ Performance of Services Index (PSI) im Dezember 2025 auf 51,5 von 46,9 im November stieg, womit er wieder in den Expansionsbereich zurückkehrte und die längste Kontraktionsphase seit Beginn der Umfrage beendete, auch wenn der Wert weiterhin unter dem langfristigen Durchschnitt von 52,8 liegt. Händler richten nun ihr Augenmerk auf den neuseeländischen Verbraucherpreisindex (CPI), dessen Inflationsbericht im weiteren Wochenverlauf veröffentlicht wird. Der Gesamt-CPI wird voraussichtlich im vierten Quartal einen Anstieg von 0,5% gegenüber dem Vorquartal zeigen.
Die People’s Bank of China (PBOC), Chinas Zentralbank, gab am Dienstag bekannt, ihre Loan Prime Rates (LPRs) unverändert zu belassen. Die einjährige und die fünfjährige LPR lagen jeweils bei 3,00% bzw. 3,50%. Es ist wichtig zu beachten, dass Veränderungen in der chinesischen Wirtschaft Auswirkungen auf den neuseeländischen Dollar (NZD) haben könnten, da beide Länder enge Handelspartner sind.
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