Buterin erklärte, dass das Ethereum-Protokoll einfacher werden muss.
In diesem Tweet definiert Vitalik Buterin neu, was „vertrauenslos“ im Kontext der Blockchain bedeutet. Der Ethereum-Mitbegründer behauptet, dass Protokolle einfacher sein müssen.
Streben nach Einfachheit
Im Bereich der Kryptowährungen lautet das Motto: „Vertraue nicht, überprüfe.“ Du solltest Banken oder Regierungen nicht vertrauen; du solltest dem Code vertrauen.
Buterin weist jedoch auf einen Fehler in dieser Logik hin: Wenn der Code zu komplex ist, als dass eine einzelne Person ihn verstehen könnte, hast du ihn in Wirklichkeit nicht überprüft. Stattdessen bist du gezwungen, einer kleinen Gruppe von genialen Entwicklern oder Prüfern zu vertrauen, die behaupten, den Code zu verstehen.
Ethereum ist bereits so groß und komplex geworden, dass nur sehr wenige Menschen das gesamte Protokoll von Anfang bis Ende verstehen können.
Wenn das Lernen des Systems zu schwierig ist und das Wissen sich auf wenige Personen konzentriert, entsteht ein Zentralisierungsrisiko. Dies schafft eine Eliteklasse von Entwicklern, denen andere blind folgen müssen.
Buterin ist der Meinung, dass das Verständnis des Netzwerks sehr einfach sein muss, damit es wirklich dezentralisiert ist.
Wenn das Protokoll einfach und verständlich ist, können mehr Menschen den Code überprüfen, Fehler finden und Verbesserungsvorschläge machen.
Buterin befürwortet den Ansatz von tinygrad, einem Deep-Learning-Framework, das für seine strikte Begrenzung der Codezeilen bekannt ist. Die Philosophie dahinter: Begrenzung schafft Klarheit.
Er hofft, dass das Protokoll so schlank ist, dass eine fähige Person das gesamte mentale Modell auf einmal im Kopf behalten kann.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die Bank of England plant angeblich, den Verkauf von Langzeit-Anleihen auszusetzen – der radikalste „Bilanzkürzer“ in der globalen Anleihenkrise tritt auf die Bremse.
Einmal verkaufen, die Hälfte verlieren: Die Bank of England tritt beim Quantitative Tightening auf die Bremse.

Die Zinserhöhung der US-Notenbank am Donnerstag gilt fast als Konsens, warum weigert sich Standard Chartered, „aufzugeben“?
Standard Chartered ist der Ansicht, dass der Kerninflationsdruck möglicherweise überschätzt wird und Zinserhöhungen weiterhin die „falsche politische Entscheidung“ sind: Zölle treiben den PCE-Index um etwa 0,7 Prozentpunkte nach oben, aber der Einfluss dürfte nachlassen; der „Super Core“-CPI ist bereits in den normalen Bereich zurückgekehrt, und der Druck auf der Verbraucherseite ist begrenzt. Im Juli unterstützten nur drei stimmberechtigte Mitglieder eine Zinserhöhung, bislang reichen die aktuellen Daten nicht aus, um mehr Mitglieder zum Umdenken zu bewegen. Eine vernünftigere Vorgehensweise wäre, abzuwarten, bis die Auswirkungen der Zölle und die Datenrevisionen nachlassen, bevor man den Inflationstrend beurteilt.
Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen überschreitet 5 %, während die japanischen Staatsanleihen auch die 3 % Marke unterschreiten. Der Druck auf die globalen Anleihemärkte nimmt stark zu!
Die weltweiten Anleihemärkte schlagen Alarm, die Rendite der US-Staatsanleihen steigt auf über 5% und erreicht ein neues Hoch seit 2007, während japanische Staatsanleihen ein 30-Jahreshoch erzielen. Steigende Ölpreise, hohe Inflation und enorme Schuldenlast führen zu einer Verkaufswelle. Institutionen warnen: 5% ist keineswegs das Ende, 6% ist bereits im Blickfeld! In dieser Woche stehen die Entscheidungen der Zentralbanken von USA und Japan bevor – ein noch heftigerer Sturm auf den Märkten könnte gerade erst beginnen.
AI-Handel verliert an Fahrt! Goldman Sachs warnt vor der größten Divergenz von Momentum-Trades seit fünf Jahren – Mittel fließen von Chips zu Software.
Goldman Sachs warnt davor, dass KI-Handel derzeit einer strukturellen Prüfung unterliegt; die Divergenz zwischen 3-Monats- und 12-Monats-Momentum hat ein Fünfjahreshoch erreicht, der KI-Index ist gegenüber seinem Höchststand um fast 45 % zurückgegangen. Gleichzeitig fließen Gelder von Halbleitern zu Software und treiben die beschleunigte Differenzierung des Momentum-Faktors voran. Goldman Sachs meint, dass bei einer Fortsetzung dieser dynamischen Entwicklungen die bisherige enge Korrelation zwischen KI und Momentum langfristig allmählich nachlassen könnte.
