Der KI-Glanz von Oracle verblasst, der Aktienkurs hat sich seit dem Hoch im September fast halbiert.
Jinse Finance berichtet, dass die US-Finanzwebsite investinglive angibt, dass Oracle (ORCL.N) nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts im September einen Kursanstieg auf 345 US-Dollar verzeichnete, wodurch Gründer Ellison kurzzeitig zum reichsten Menschen der Welt wurde. Ellison positioniert Oracle als „Backend-Infrastruktur-Anbieter der gesamten KI-Revolution“, und Investoren jagten begeistert den verbleibenden Leistungsverpflichtungen (RPO) hinterher, die zum Kern der bullischen Stimmung wurden. Doch zwei Hauptfaktoren zerstörten diese Blase vollständig. Erstens die Neubewertung der Investitionsausgaben. Das Unternehmen erhöhte in seinem Q2-Bericht die Prognose für die Investitionsausgaben im Geschäftsjahr 2026 auf 50 Milliarden US-Dollar. Investoren erkannten, dass der Bau von Rechenzentren durch die Aufnahme von Schulden in Milliardenhöhe kein „kostenloses Mittagessen“ ist, und der Markt zeigte sich besorgt über das Schuldenrisiko. Zweitens die Verzögerung bei der Lieferung von Rechenzentren. Berichten zufolge könnte sich die Lieferung des für OpenAI gebauten Rechenzentrums von Oracle bis 2028 verzögern. Die bisherigen Argumente für Oracle basierten alle auf Geschwindigkeit. Wenn dieser Vorteil nicht mehr besteht, fehlt die Unterstützung für die hohe Bewertung. Der Aktienkurs an einer Börse fiel heute erneut um 5 % auf 177 US-Dollar und ist damit seit dem Höchststand im September um fast 50 % eingebrochen.
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