Ökonomen: Schwacher Yen ebnet den Weg f ür eine Zinserhöhung der Bank of Japan im Dezember, bei anhaltender Schwäche könnte eine weitere Erhöhung folgen
Laut einer Analyse der Ökonomin Alicia Garcia Herrero, berichtet von TechFlow am 17. Dezember, wird die anhaltende Schwäche des Yen zu einem entscheidenden Faktor für die Einigung der Bank of Japan und der japanischen Regierung in diesem Monat, die lang erwartete Zinserhöhung zu unterstützen. Trotz Bedenken hinsichtlich US-Zöllen und breiterer geopolitischer Risiken erweist sich die japanische Wirtschaft als widerstandsfähiger als erwartet. Die kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Inflationserwartungen liegen weiterhin über dem 2%-Ziel der Bank of Japan, was die Argumente für eine weitere Normalisierung der Geldpolitik stärkt. Die Lebensmittelpreise haben die Kerninflationsrate in die Höhe getrieben, und der Wechselkurs des Yen zum US-Dollar bleibt nahe 155 schwach, was den importierten Inflationsdruck weiter verstärken könnte. Alicia Garcia Herrero erwartet, dass die Bank of Japan auf ihrer Sitzung am 19. Dezember den Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,75 % anheben wird. Mit Blick auf die Zukunft könnte die japanische Regierung, falls der Yen nach der Zinserhöhung nicht stabilisiert wird und weiterhin das reale Einkommen belastet, auch eine weitere Straffung der Politik akzeptieren, was Anfang nächsten Jahres den Weg für eine weitere Zinserhöhung um 25 Basispunkte ebnen könnte. (Golden Ten Data)
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