Hoskinson erklärt, warum Cardano nicht so schnell ist wie Solana
Cardano Gründer Charles Hoskinson erklärte, warum das Netzwerk nicht priorisiert hat, die Transaktionsgeschwindigkeit von Solana zu erreichen.
Zum Vergleich: Solana ist eine der weltweit schnellsten Blockchains. Während die theoretische Durchsatzrate bis zu 65.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) beträgt, verarbeitet das Netzwerk in der Praxis meist zwischen 1.500 und 4.000 Transaktionen pro Sekunde.
Daher übertrifft Solana derzeit viele Mainstream-Blockchains, einschließlich Cardano. Im Vergleich dazu liegt der theoretische maximale Durchsatz von Cardano bei etwa 1.000 TPS, während der tatsächliche Durchsatz meist zwischen 250 und 1.000 TPS liegt.
Hoskinson enthüllt den Grund, warum Cardano bei der Geschwindigkeit hinter Solana zurückbleibt
In letzter Zeit haben viele gefragt, warum Cardanos Durchsatz nicht mit dem von Solana mithalten kann. Der Cardano-Gründer antwortete am Montag in einem Livestream auf diese anhaltenden Vergleiche.
Laut Hoskinson ist es technisch möglich, extrem hohe Transaktionsgeschwindigkeiten zu erreichen. Er betonte, dass bereits 2018 Protokolle wie RapidChain bewiesen haben, dass ein hoher Durchsatz möglich ist. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Geschwindigkeit allein keine resiliente Blockchain definiert.
Hoskinson betonte, dass die Architektur von Cardano bewusst Dezentralisierung, Sicherheit und langfristige Nachhaltigkeit priorisiert. Er erklärte, dass das Aufrechterhalten von Eigenschaften wie 50% byzantinischer Fehlertoleranz, Nakamoto-ähnlicher Wiederherstellung und vollständiger Dezentralisierung zwangsläufig Kompromisse mit sich bringt, die die Geschwindigkeit des Netzwerks für einen sicheren Betrieb begrenzen.
Cardano so gestalten, dass es 100 Jahre lang genutzt werden kann
Hoskinson betonte, dass das Gleichgewicht all dieser Eigenschaften viel herausfordernder ist, als nur die Netzwerkleistung zu optimieren. Er räumte ein, dass einige Kritiker diesen Ansatz möglicherweise für unnötig oder zu langsam halten.
Er betonte jedoch, dass das Design des Netzwerks eine wohlüberlegte Entscheidung und keine technische Einschränkung widerspiegelt. Insbesondere betonte Hoskinson, dass er stets bestrebt war, Cardano zu einem robusten und dauerhaften Projekt zu machen, das in 100 Jahren weder manipuliert noch zerstört werden kann und gleichzeitig allen echten praktischen Nutzen bietet.
Ständige Bemühungen zur Steigerung der Cardano-Geschwindigkeit
Obwohl Cardano Geschwindigkeit nicht als oberste Priorität betrachtet, betonte Hoskinson die Bedeutung des Aufbaus von Leios. Leios ist eine Skalierungslösung, die darauf abzielt, die Leistung des Cardano-Netzwerks näher an das Niveau von Solana zu bringen. Er räumte ein, dass diese Verbesserungen Zeit benötigen, betonte jedoch, dass das Ziel darin besteht, die Korrektheit der Verbesserungen sicherzustellen, anstatt überstürzt zu handeln oder Qualität zu opfern.
Zuvor hatte Basic Knowledge of Crypto berichtet, dass Hoskinson erwartet, dass Leios frühestens im nächsten Jahr auf den Markt kommen könnte. Gleichzeitig arbeitet das Entwicklungsteam daran, die Geschwindigkeit durch das Hydra-Upgrade zu erhöhen.
Die Aktualisierungen sind wie folgt: Die Einführung der Version v1.0.0 wurde im Oktober veröffentlicht und erreichte beim Stresstest 1 Million TPS. Das Team arbeitet derzeit daran, diesen Meilenstein im Mainnet zu reproduzieren.
Bemerkenswert ist, dass Hoskinson glaubt, dass dieser durchdachte Ansatz entscheidend sein wird und Cardano zum langfristigen Gewinner macht, da das Projekt auf die richtigen Prinzipien setzt.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
BCA: Tag der Befreiung 2.0 – Zollpolitik und Ausblick auf die Zwischenwahlen 2026

Alle Augen sind auf Washington gerichtet: Kommt nächste Woche die „Superwoche der Zentralbanken“ mit einer Zinserhöhungswelle der G7?
Angesichts steigender Inflation, geopolitischer Konflikte und Ölpreisen über 100 erlebt die G7-Zentralbanken eine entscheidende Zinsentscheidungswoche. Angetrieben durch eine über den Erwartungen liegende Kerninflation wird von der Federal Reserve die erste Zinserhöhung seit drei Jahren erwartet; die Bank of Japan dürfte die Zinsen auf 1,25 % anheben, den höchsten Stand seit 30 Jahren; auch die hawkische Haltung der Zentralbanken Großbritanniens, Europas und Kanadas wird gleichzeitig verstärkt. Die globale Geldpolitik steht vor einem bedeutenden kollektiven Wendepunkt hin zu einer restriktiveren Ausrichtung.
Wird die Fed die Zinsen „kontinuierlich anheben“? Wird sich der „Straffungszyklus“ der späten 1980er Jahre wiederholen?
Ein Bericht von Citi weist darauf hin, dass das aktuelle makroökonomische Umfeld dem restriktiven Zyklus von 1988-1989 sehr ähnlich ist: Damals blieb die Wirtschaft widerstandsfähig, und der Inflationsdruck baute sich schrittweise auf, bevor die wirtschaftliche Aktivität nachließ und die Politik auf eine Lockerung umschwenkte. Während des restriktiven Zyklus damals erhöhte die Federal Reserve die Zinssätze 16 Mal in Folge.
Erzrivalen vereinen sich selten! Elon Musk und Sam Altman unterstützen Dario Amodeis Aufruf zur globalen Verlangsamung von KI
Anthropic Amodei ruft zu einer weltweiten Verlangsamung von KI auf, und die Rivalen Musk sowie Altman treten überraschend gemeinsam öffentlich für diese Initiative ein. Die drei großen Akteure stimmen darin überein, Dritten „Mitarbeiter-Level“-Bewertungsrechte zu gewähren und eine koordinierte Drosselung umzusetzen; Altman kündigte darüber hinaus direkt an, dass OpenAI dieses Jahr keinen Börsengang anstrebt. Der wütende Rücktritt eines Forschers und das kollektive Ausbrechen unkontrollierbarer KIs entfachten die lang angestaute Panik in der Branche.
