Der langjährige Bitcoin-Automat-Betreiber einer Börse könnte für zehn Jahre vom Geschäft ausgeschlossen werden.
Jinse Finance berichtet, dass die Finanzaufsichtsbehörden des US-Bundesstaates Washington kürzlich Anklage gegen den etablierten Bitcoin-Automatenbetreiber Coinme und dessen CEO erhoben haben. Ihnen wird vorgeworfen, in den Jahren 2023 bis 2024 nicht eingelöste Bitcoin-Gutscheine der Kunden fälschlicherweise als Unternehmenseinnahmen verbucht zu haben, wobei der Betrag mehr als 8 Millionen US-Dollar betrug. Zudem sollen sie diese Gelder weder ordnungsgemäß offengelegt noch abgeführt haben. Die Aufsichtsbehörde wirft ihnen außerdem vor, das vorgeschriebene Nettovermögen nicht eingehalten und ungenaue Finanzberichte eingereicht zu haben. Es wird beabsichtigt, ihre Lizenz für Geldtransfers zu entziehen und sowohl das Unternehmen als auch den CEO mit einem zehnjährigen Branchenverbot, einer Geldstrafe von 300.000 US-Dollar sowie Kundenerstattungen zu belegen.
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