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Krypto-ETF-Mittelabflüsse: Können Emittenten wie BlackRock immer noch gut verdienen?

Krypto-ETF-Mittelabflüsse: Können Emittenten wie BlackRock immer noch gut verdienen?

ForesightNews 速递ForesightNews 速递2025/12/03 16:06
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Von:ForesightNews 速递

Die Gebühreneinnahmen von BlackRock's Crypto-ETF sind um 38 % gesunken, und das ETF-Geschäft kann sich dem Marktzyklus-Fluch nicht entziehen.

Die Gebühreneinnahmen von BlackRock Crypto ETF sind um 38 % gesunken, das ETF-Geschäft kann dem Fluch der Marktzyklen nicht entkommen.


Autor: Prathik Desai

Übersetzung: Luffy, Foresight News


In den ersten beiden Wochen im Oktober 2025 verzeichneten die Bitcoin Spot-ETFs Zuflüsse von 3,2 Milliarden US-Dollar bzw. 2,7 Milliarden US-Dollar und stellten damit den höchsten und den fünfthöchsten wöchentlichen Nettozufluss des Jahres 2025 auf.


Zuvor hatten Bitcoin-ETFs die Aussicht, in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 eine „Phase ohne aufeinanderfolgende Wochen mit Mittelabflüssen“ zu erreichen.


Doch dann kam es zum schwersten Liquidationsereignis in der Geschichte der Kryptowährungen. Bei diesem Vorfall wurden Vermögenswerte im Wert von 19 Milliarden US-Dollar ausgelöscht, was dem Kryptomarkt bis heute einen Schock versetzt hat.


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Nettozuflüsse und Nettovermögen der Bitcoin Spot-ETFs im Oktober und November


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Nettozuflüsse und Nettovermögen der Ethereum Spot-ETFs im Oktober und November


Doch in den sieben Wochen nach dem Liquidationsereignis verzeichneten Bitcoin- und Ethereum-ETFs in fünf Wochen Mittelabflüsse, die sich auf mehr als 5 Milliarden US-Dollar bzw. 2 Milliarden US-Dollar beliefen.


Bis zur Woche zum 21. November schrumpfte das Nettovermögen (NAV) der von den Bitcoin-ETF-Emittenten verwalteten Vermögenswerte von etwa 164,5 Milliarden US-Dollar auf 110,1 Milliarden US-Dollar; das Nettovermögen der Ethereum-ETFs wurde fast halbiert, von 30,6 Milliarden US-Dollar auf 16,9 Milliarden US-Dollar. Dieser Rückgang ist teilweise auf den Preisverfall von Bitcoin und Ethereum selbst sowie auf die Rückgabe einiger Token zurückzuführen. In weniger als zwei Monaten ist das kombinierte Nettovermögen von Bitcoin- und Ethereum-ETFs um etwa ein Drittel geschrumpft.


Der Rückgang der Mittelzuflüsse spiegelt nicht nur die Stimmung der Anleger wider, sondern wirkt sich auch direkt auf die Gebühreneinnahmen der ETF-Emittenten aus.


Bitcoin- und Ethereum-Spot-ETFs sind für Emittenten wie BlackRock, Fidelity, Grayscale und Bitwise wahre „Gelddruckmaschinen“. Jeder Fonds erhebt Gebühren auf Basis des verwalteten Vermögens, üblicherweise als jährliche Gebühr angegeben, aber tatsächlich auf täglicher NAV-Basis berechnet.


Jeden Tag verkauft der Trust, der Bitcoin- oder Ethereum-Anteile hält, einen Teil seiner Bestände, um Gebühren und andere Betriebskosten zu decken. Für den Emittenten bedeutet dies, dass der Jahresumsatz etwa dem verwalteten Vermögen (AUM) multipliziert mit der Gebühr entspricht; für die Inhaber bedeutet dies, dass sich die Anzahl der gehaltenen Token im Laufe der Zeit allmählich verwässert.


Die Gebühren der ETF-Emittenten liegen zwischen 0,15 % und 2,50 %.


Rückgaben oder Mittelabflüsse führen nicht direkt zu Gewinnen oder Verlusten für den Emittenten, aber Abflüsse verringern letztlich das verwaltete Vermögen und damit die Bemessungsgrundlage für die zu erhebenden Gebühren.


Am 3. Oktober belief sich das von den Bitcoin- und Ethereum-ETF-Emittenten gemeinsam verwaltete Vermögen auf 195 Milliarden US-Dollar, was angesichts der oben genannten Gebührensätze einen beträchtlichen Gebührenpool darstellte. Bis zum 21. November betrug das verbleibende Vermögen dieser Produkte jedoch nur noch etwa 127 Milliarden US-Dollar.


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Berechnet man die jährlichen Gebühreneinnahmen auf Basis des am Wochenende verwalteten Vermögens, so ist das potenzielle Einkommen der Bitcoin-ETFs in den letzten zwei Monaten um mehr als 25 % gesunken; die Emittenten der Ethereum-ETFs waren noch stärker betroffen, ihr jährlicher Umsatz ist in den letzten neun Wochen um 35 % zurückgegangen.


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Je größer das Emissionsvolumen, desto stärker der Einbruch


Aus Sicht einzelner Emittenten zeigen sich hinter den Mittelströmen drei leicht unterschiedliche Tendenzen.


Für BlackRock ist das Geschäft durch eine Kombination aus „Skaleneffekt“ und „zyklischen Schwankungen“ gekennzeichnet. Die Produkte IBIT und ETHA sind zur Standardwahl für institutionelle Anleger geworden, die über ETFs in Bitcoin und Ethereum investieren möchten. Dies ermöglicht es dem weltweit größten Vermögensverwalter, auf Basis eines riesigen Vermögensstocks eine Gebühr von 0,25 % zu erheben, insbesondere als das verwaltete Vermögen Anfang Oktober Rekordhöhen erreichte und die Einnahmen entsprechend hoch waren. Das bedeutet aber auch, dass IBIT und ETHA bei einer Risikoreduzierung durch große Anleger im November zu den bevorzugten Verkaufszielen wurden.


Die Daten sprechen für sich: Die jährlichen Gebühreneinnahmen der Bitcoin- und Ethereum-ETFs von BlackRock sind um 28 % bzw. 38 % gesunken, was über dem Branchendurchschnitt von 25 % bzw. 35 % liegt.


Bei Fidelity ist die Situation ähnlich wie bei BlackRock, nur dass das Volumen etwas kleiner ist. Die Fonds FBTC und FETH folgten ebenfalls dem Muster „erst Zuflüsse, dann Abflüsse“ – die Markteuphorie im Oktober wurde schließlich im November durch Mittelabflüsse abgelöst.


Die Geschichte von Grayscale ist eher ein „Altlastenproblem“. Einst waren GBTC und ETHE für viele US-Anleger der einzige skalierbare Weg, über Brokerkonten in Bitcoin und Ethereum zu investieren. Doch mit dem Aufstieg von BlackRock, Fidelity und anderen ist diese Monopolstellung dahin. Erschwerend kommt hinzu, dass die hohen Gebührenstrukturen der frühen Produkte in den letzten zwei Jahren zu anhaltenden Mittelabflüssen geführt haben.


Die Marktentwicklung im Oktober und November bestätigt diese Tendenz der Anleger: Bei guter Marktlage fließt das Kapital in Produkte mit niedrigeren Gebühren; bei schwacher Marktlage werden die Bestände insgesamt reduziert.


Die Gebühren der frühen Krypto-Produkte von Grayscale sind 6- bis 10-mal so hoch wie die von kostengünstigen ETFs. Obwohl hohe Gebühren die Umsatzzahlen steigern können, vertreiben sie die Anleger und verringern so die Bemessungsgrundlage für die Gebühreneinnahmen. Das verbleibende Kapital ist oft durch steuerliche, investitionsbezogene oder prozessuale Reibungskosten gebunden und nicht das Ergebnis einer aktiven Anlegerentscheidung; jeder Mittelabfluss erinnert den Markt daran: Sobald es bessere Alternativen gibt, werden mehr Anleger die hochpreisigen Produkte verlassen.


Diese ETF-Daten zeigen mehrere Schlüsselfaktoren des aktuellen Institutionalisierungsprozesses im Kryptobereich auf.


Der Spot-ETF-Markt im Oktober und November zeigt, dass das Management von Krypto-ETFs genauso zyklisch ist wie der zugrunde liegende Markt. Wenn die Preise steigen und die Nachrichtenlage positiv ist, führen Zuflüsse zu höheren Gebühreneinnahmen; sobald sich das makroökonomische Umfeld ändert, zieht das Kapital rasch ab.


Obwohl große Emittenten effiziente „Gebührenkanäle“ für Bitcoin- und Ethereum-Vermögenswerte aufgebaut haben, zeigen die Schwankungen im Oktober und November, dass auch diese Kanäle den Marktzyklen nicht entkommen können. Für die Emittenten besteht die zentrale Herausforderung darin, in einer neuen Marktphase das Vermögen zu halten und große Schwankungen der Gebühreneinnahmen durch makroökonomische Veränderungen zu vermeiden.


Auch wenn die Emittenten nicht verhindern können, dass Anleger in Verkaufswellen Anteile zurückgeben, können ertragsorientierte Produkte das Abwärtsrisiko bis zu einem gewissen Grad abfedern.


Covered Call-Optionen-ETFs können Anlegern Prämieneinnahmen verschaffen (Anmerkung: Covered Call ist eine Optionsstrategie, bei der ein Anleger, der den Basiswert hält, eine entsprechende Anzahl von Call-Optionen verkauft. Durch die Prämieneinnahmen soll die Rendite gesteigert oder ein Teil des Risikos abgesichert werden.), um einen Teil der Kursverluste des Basiswerts auszugleichen; auch Staking-Produkte sind eine mögliche Richtung. Solche Produkte müssen jedoch zunächst die regulatorische Prüfung bestehen, bevor sie offiziell auf den Markt kommen können.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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