Die Federal Reserve und die FDIC werden die Umsetzung des GENIUS-Gesetzes vorantreiben, die ersten Regulierungsregeln für Stablecoin-Emittenten sollen im Dezember veröffentlicht werden.
ChainCatcher berichtet, dass Travis Hill, amtierender Vorsitzender der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) der USA, in einer dem House Financial Services Committee vorgelegten Zeugenaussage erklärte, dass die FDIC voraussichtlich den ersten Regulierungsentwurf für Stablecoin-Emittenten veröffentlichen wird, um das „Guidance and Establishment of National Innovation in Stablecoins Act“ (GENIUS Act) umzusetzen. Die ersten Regeln werden den Prozess für Stablecoin-Emittenten zur Beantragung einer bundesweiten Regulierung klarstellen. Anschließend werden zu Beginn des nächsten Jahres aufsichtsrechtliche Anforderungen für von der FDIC regulierte Zahlungs-Stablecoin-Emittenten veröffentlicht, einschließlich Kapitalstandards, Liquiditätsanforderungen und Überwachung der Qualität von Reservevermögen.
Die FDIC und andere Behörden wie das Finanzministerium treiben jeweils ihre regulatorischen Aufgaben im Rahmen des GENIUS Act voran. Die Regeln werden eine Phase der öffentlichen Stellungnahme durchlaufen und erst nach Abschluss der Bewertung offiziell in Kraft treten. Hill erklärte außerdem, dass die FDIC auf Grundlage der Empfehlungen der Presidential Working Group on Financial Markets weitere Leitlinien zum Regulierungsstatus von „tokenisierten Einlagen“ ausarbeitet. Bei dieser Anhörung werden auch Zeugenaussagen anderer Finanzaufsichtsbehörden wie der Federal Reserve angehört. Michelle Bowman, stellvertretende Vorsitzende der Federal Reserve für Aufsicht, erklärte ebenfalls, dass die Federal Reserve gemäß den Anforderungen des GENIUS Act einen Regulierungsrahmen für Kapital, Liquidität und Risikostreuung von Stablecoin-Emittenten entwickelt.
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