Die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus nutzte im vergangenen Jahr am häufigsten gezielte Phishing-Angriffe.
ChainCatcher berichtet, laut dem von AhnLab veröffentlichten Bericht „2025 Network Threat Trends and 2026 Security Outlook“ wurde die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus in den letzten 12 Monaten am häufigsten genannt. Sie nutzt hauptsächlich Spear-Phishing-Angriffe, indem sie sich oft als Einladungen zu Vorträgen, Interviewanfragen oder ähnliche E-Mails tarnt, um ihre Ziele zum Öffnen von Anhängen zu verleiten. Der Bericht besagt, dass Lazarus als Hauptverdächtiger mehrerer bedeutender Angriffe gilt, darunter der Hack einer Börse am 21. Februar dieses Jahres (Verlust von 1.4 Milliarden US-Dollar) sowie der jüngste Exploit einer Börse mit einem Schaden von 30 Millionen US-Dollar.
AhnLab erklärt, dass Unternehmen zur Erhöhung der Sicherheit ein mehrschichtiges Schutzsystem aufbauen sollten, einschließlich regelmäßiger Sicherheitsüberprüfungen, zeitnaher Updates von Patches und verstärkter Mitarbeiterschulungen. Das Unternehmen empfiehlt Privatnutzern zudem die Verwendung von Multi-Faktor-Authentifizierung, einen vorsichtigen Umgang mit unbekannten Links und Anhängen, das Vermeiden übermäßiger Preisgabe persönlicher Informationen sowie das Herunterladen von Inhalten ausschließlich aus offiziellen Quellen. AhnLab weist darauf hin, dass mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Anwendungen Angreifer noch leichter schwer erkennbare Phishing-E-Mails, gefälschte Webseiten und Deepfake-Inhalte generieren können, wodurch sich die entsprechenden Bedrohungen in Zukunft weiter verkomplizieren könnten.
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