BlackRock-Manager: Kunden investieren in Bitcoin hauptsächlich als „digitales Gold“ und nicht für globale Zahlungsszenarien.
Robbie Mitchnick, Leiter der Digital Assets Division von BlackRock, erklärte, dass die meisten Kunden des weltweit größten Vermögensverwalters bei ihrer Entscheidung, ob sie in Bitcoin investieren, dessen weitverbreitete Nutzung für alltägliche Zahlungen nicht berücksichtigen.
Mitchnick sagte in einem am Freitag veröffentlichten Podcast-Interview: „Ich denke, für uns und die meisten unserer Kunden heute investieren sie nicht wirklich auf Basis des Szenarios eines globalen Zahlungsnetzwerks.“ Er beschrieb die Möglichkeit, dass Bitcoin in Zukunft weitverbreitet für alltägliche Zahlungen genutzt wird, als „möglicherweise über den Out-of-the-Money-Optionenwert hinausgehend“.
Mitchnick betonte, dass dies nicht bedeute, dass Bitcoin letztlich nicht eine breite Nutzung als Zahlungsmittel erreichen könne, bezeichnete ein solches Szenario jedoch als „spekulativer“ und hob hervor, dass Investoren sich derzeit stärker auf das Argument von Bitcoin als „digitales Gold“ oder Wertspeicher konzentrieren. Er ist der Meinung, dass für einen Wandel hin zu Zahlungsszenarien „noch viel passieren muss“, einschließlich der Skalierung von Bitcoin und der Entwicklung von Technologien wie Lightning.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Getrieben vom Aufschwung der US-Technologieaktien steigt der südkoreanische KOSPI um 3 %, SK Hynix gewinnt fast 6 %, Kioxia steigt um 8 %, gegenseitige Angriffe von USA und Iran auf Öltanker treiben Ölpreise nach oben.
Der aktuelle Markt konzentriert sich auf zwei Hauptthemen: Erstens steigen die geopolitischen Risiken im Nahen Osten, mit gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und Iran auf See, wobei die USA andeuten, möglicherweise direkt die iranische Nuklearfähigkeit zu zerstören, was die Ölpreise und Inflationssorgen antreibt; zweitens wird der US-CPI-Datensatz am kommenden Freitag "entscheidend" sein und bestimmen, ob die Federal Reserve im September die Zinsen erhöht. Gleichzeitig prägen hawkishe Erwartungen der Bank of Japan die Entwicklung des Yen neu.
Die KI-Blase steht vor dem „Urteil“! Die Bank of America gibt einen „Handelsleitfaden“ für die Zwischenwahlen aus: Warnung vor einer möglichen 10%igen Korrektur am US-Aktienmarkt, drei Szenarien mit Investmentlogik im Überblick
Hartnett von der Bank of America warnt vor den Zwischenwahlen: Ein Erdrutschsieg der Demokraten könnte eine Korrektur von über 10 % am US-Aktienmarkt auslösen, während die KI-Blase einem möglichen „Tag des Gerichts“ gegenübersteht.

