Senator Warren drängt auf eine schnelle Umsetzung des GENIUS-Gesetzes und fordert mehr Aufmerksamkeit für regulatorische Lücken bei Stablecoins.
ChainCatcher berichtet, dass die führende Demokratin im Bankenausschuss des Senats, Warren, einen Brief an Finanzministerin Yellen geschrieben hat, in dem sie dazu drängt, das GENIUS-Gesetz schnellstmöglich umzusetzen und dabei auf bestehende regulatorische Lücken zu achten.
In dem Schreiben erklärt Warren, dass der „U.S. Stablecoin Innovation GENIUS Act“ einen „leicht regulierten Rahmen für Krypto-Banken“ darstellt. Das Finanzministerium müsse Maßnahmen ergreifen, um dieses Gesetz umzusetzen und durchzusetzen, um schwerwiegende Risiken für die Finanzstabilität der USA, Verbraucher, Steuerzahler und die nationale Sicherheit zu minimieren. Das GENIUS-Gesetz wurde im Juli von Trump unterzeichnet und verlangt, dass Stablecoins vollständig durch US-Dollar oder ähnliche liquide Vermögenswerte gedeckt sein müssen. Es schreibt vor, dass Emittenten mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 50 Milliarden US-Dollar einer jährlichen Prüfung unterzogen werden und legt Richtlinien für ausländische Emittenten fest. Derzeit arbeiten die wichtigsten US-Behörden an der Umsetzung dieses Gesetzes. Eine der Hauptsorgen der Demokraten betrifft Stablecoins, nachdem Paxos kürzlich aufgrund technischer Probleme versehentlich PYUSD-Stablecoins im Wert von 3 Billionen US-Dollar geprägt hat. Warren erklärte: „Dieser Vorfall zeigt, dass Betriebsfehler ein erhebliches Risiko für Emittenten, die Marktintegrität und sogar die Finanzstabilität darstellen können. Das Finanzministerium muss der Öffentlichkeit erklären, wie es beabsichtigt, mit diesen Risiken umzugehen. Falls dies nicht möglich ist, muss es darlegen, welche Befugnisse es vom Kongress benötigt.“
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