British Columbia ergreift Maßnahmen: Keine neuen Kryptowährungs-Mining-Projekte mehr
Erhaltung der industriellen Elektrizität: Ein Gegensatz zur Nutzung von Überschussstrom in Frankreich für das Bitcoin-Mining
Wichtige Punkte
- British Columbia erwägt ein dauerhaftes Verbot neuer Krypto-Mining-Projekte, um den Strombedarf zu steuern.
- Das Verbot würde auch Rechenzentren und KI-Unternehmen betreffen, da neue Begrenzungen für den Stromverbrauch eingeführt werden.
British Columbia, die drittbevölkerungsreichste Provinz Kanadas, erwägt ein dauerhaftes Verbot neuer Kryptowährungs-Mining-Betriebe. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Stromnachfrage zu steuern.
Das Verbot zielt in erster Linie darauf ab, die Stromversorgung für Industrien zu sichern, die zur Schaffung von Arbeitsplätzen und öffentlichen Einnahmen beitragen. Das Verbot würde nur Betriebe betreffen, die an das Stromnetz der Provinz angeschlossen sind.
Regulatorische Überarbeitung
Dieses mögliche Verbot ist Teil einer größeren regulatorischen Änderung in British Columbia. Das Ziel ist es, Investitionen in Großprojekte zu fördern, die die Wirtschaft ankurbeln können.
Neue Beschränkungen beim Stromverbrauch würden auch Rechenzentren und Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) betreffen. Die Regierung von British Columbia ist der Ansicht, dass diese Maßnahmen eine Überlastung des Netzes verhindern und sicherstellen werden, dass das industrielle Wachstum mit sauberem Strom betrieben wird.
Globale Bedingungen für Krypto-Mining
Kryptowährungs-Mining ist weltweit für seinen hohen Strombedarf bekannt. Beispielsweise berichteten iranische Beamte im Juli, dass Krypto-Mining-Betriebe so viel Strom wie zwei Kernreaktoren verbrauchten und damit während einer Rekord-Hitzewelle im Sommer erheblich zu landesweiten Stromengpässen beitrugen.
Als Reaktion darauf beschlagnahmten die iranischen Behörden über 240.000 Mining-Geräte und boten Belohnungen für Hinweise auf illegale Betriebe an. Unterdessen plant Frankreich, seinen Stromüberschuss im Rahmen einer fünfjährigen Initiative für Bitcoin-Mining zu nutzen. Dies könnte bis zu 150 Millionen US-Dollar einbringen und gleichzeitig Energieverschwendung in Zeiten geringer Netznachfrage reduzieren.
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