Texas-Unternehmen verklagt Tether und wirft dem Unternehmen vor, 44,7 Millionen USDT illegal eingefroren und dadurch bedeutende Investitionschancen verpasst zu haben.
Jinse Finance berichtet, dass der Stablecoin-Emittent Tether im April dieses Jahres auf Ersuchen der bulgarischen Polizei 44,7 Millionen USDT eingefroren hat. Nun hat das texanische Unternehmen Riverstone Consulting offiziell Klage eingereicht und wirft Tether vor, seine Token illegal eingefroren und dadurch bedeutende Investitionsmöglichkeiten verpasst zu haben. Laut der beim Bezirksgericht des südlichen Bezirks von New York eingereichten Klageschrift fror Tether am 4. April die Vermögenswerte von acht Offline-Wallets ein, die von Riverstone kontrolliert wurden. Das Unternehmen behauptet, dass Tether die Vermögenswerte allein auf Ersuchen einer lokalen Polizeidienststelle in Bulgarien eingefroren habe, was ein „Verfahrensfehler“ sei, da nicht das im „Bulgarischen Vertrag über internationale Rechtshilfe“ vorgeschriebene formelle Verfahren eingehalten wurde, wonach Informationen über zentrale Behörden und diplomatische Kanäle ausgetauscht werden müssen. In der Klageschrift heißt es, dass Riverstone bei Kontaktaufnahme mit Tether angewiesen wurde, sich direkt an die bulgarische Polizei zu wenden, diese jedoch nie geantwortet habe. Derzeit beträgt das zirkulierende Volumen des Tether-Stablecoins mehr als 180 Milliarden US-Dollar, und bis zum 15. September hat Tether weltweit mit Strafverfolgungsbehörden zusammengearbeitet und 3,2 Milliarden USDT eingefroren.
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