Das Handelsvolumen von Kalshi und Polymarket erreichte im September 1,44 Milliarden US-Dollar, der Prognosemarkt zieht zunehmend institutionelles Kapital an.
ChainCatcher Nachrichten, laut The Block-Bericht heizt sich der Prognosemarkt weiter auf: Kalshi und Polymarket erzielten im September zusammen ein Handelsvolumen von 1,44 Milliarden US-Dollar und stellten damit einen historischen Rekord auf. Kürzlich gaben beide Plattformen den Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde bekannt: Polymarket sammelte 2 Milliarden US-Dollar von der Intercontinental Exchange (ICE) ein und erhöhte seine Bewertung auf 9 Milliarden US-Dollar; Kalshi wiederum erhielt bei einer Bewertung von 5 Milliarden US-Dollar eine Finanzierung in Höhe von 300 Millionen US-Dollar.
Diese Finanzierungsrunde brachte mindestens einen neuen Milliardär hervor: Polymarket-Gründer Shayne Coplan wurde zum jüngsten Selfmade-Milliardär. Daten zeigen, dass Kalshis Marktanteil im September zeitweise auf 60 % anstieg und damit die zu Jahresbeginn von Polymarket dominierte Marktstruktur umkehrte.
Beide Plattformen unterscheiden sich deutlich in ihrer technischen Architektur: Kalshi läuft off-chain, Daten sind nur über eine API abrufbar; Polymarket hingegen läuft vollständig on-chain, wobei alle Märkte und Positionen öffentlich einsehbar sind. Analysten sind der Ansicht, dass der jüngste Anstieg des Handelsvolumens bei Kalshi teilweise von der Zusammenarbeit mit Robinhood profitiert, da Robinhood-Nutzern nun ermöglicht wird, direkt über die eigene Benutzeroberfläche am Kalshi-Sportprognosemarkt teilzunehmen. Dies markiert auch eine beschleunigte Integration des Prognosemarktes in das Mainstream-Finanzökosystem.
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